Als ich mit 8 verwegenen Pedaleuren von Brüssel in die Schweiz fuhr… nonstop.

Es wird immer länger. Zürich-Klausen (200 km). Zürich-Susten (250 km). Längster Tag (333 km). Tortour Sprint (370 km). Und jetzt eben von Brüssel heim (600+ km).

Schuld ist ja Thomas Ratschob. Der fuhr schon von Paris und Prag heim. Dieses Jahr war Belgiens Hauptstadt der Ausgangspunkt.

Gegen das Projekt sprach eigentlich nichts. Wir hatten das Velo. Ratschob tüftelte die Strecke aus. Und den One-way-Flug ZRH-BRU gabs dank Swiss-Schnäppchenpreis für 97 Franken.

Freitag, 1. Juni 2018, flogen wir hin: Frites, Gaufres, Biére.

Samstag, 2. Juni: Start auf dem “Grote Markt”, 9 Uhr. Dann über Strässchen und Pavé und viel rauf und runter an die französische Grenze. Noch mehr rauf runter. Entlang der Maas. Rauf Runter. Znacht in Saint-Mihiel (Carbonara). Nachtfahrt rg. Vogesen.

Sonntag, 3. Juni: Mystische Morgenstimmung. Schon um 3 Uhr dämmerte es. Noch mehr rauf und runter. Entlang der Mosel. Über den Col de Bussang ins Elsass. Hitze. Seit dem Manneken Pis der erste Brunnen (sic!). In der Ferne: Basel. Dann im dichteren Verkehr rg. Zürich.

Weil mein Handy aufgegeben hat hier das Strava-File von Ratschob. Ich schaffte es nicht ganz nach Siebnen. Irgendwas über 600 Kilometer dürftens bei mir gewesen sein.

Fazit: Die Distanz war überraschenderweise weniger das Problem als das (mir) ein bisschen zu hohe Durchschnittstempo – und die Müdigkeit mangels Schlaf. Dank an Mischa für die Arschcreme! Und ja, wir hatten extremes Wetterglück!

PS: Unter dem Hashtag #Brussel2CH gibts auf Insta noch ein paar Bilder mehr.

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