Updates from July, 2010 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • 21:01 on 22. Jul 2010 Permalink | Reply  

    nature strikes back #electricity 

    eins ist keins, zwei sind kein zufall, drei sind ein trend:

    • 21. juli 2010: wilde brombeeren wuchsen in eine provisorische ewz-trafostation beim zürcher hauptbahnhof, lösten einen kurzschluss aus – und legten die sbb stundenlang lahm.
    • 3. november 2009: ein vogel hat ein brösmeli am genfer cern am falschen ort fallengelassen – und legte so den lhc, den grössten und teuersten teilchenbeschleuniger der welt lahm.
    • 24. august 2008: eichhörnchen “blacky” löst im transformator im ewz-enterwerk aubrugg einen kurzschluss aus. örlikon inklusive das schweizer fernsehen sind stundenlang ohne strom.

    pflanzen, nager, vögeli… lappalien legen unsere zivilisation lahm – und am flughafen muss ich meine nagelfeile abgeben, weil sie zu gefährlich ist. wtf!

     
  • 10:09 on 19. Jul 2010 Permalink | Reply  

    darth jobs (iphone4 antennagate video) 

    auch wenn man nicht chinesisch kann lustig…

     
  • 20:23 on 23. Apr 2010 Permalink | Reply  

    wer nichts wird, wird datenschützer #wlan-polemik 

    halt, nicht auf die “zivity“-brüste starren. sondern weiter oben. damals, am 17. januar 2008 (vor über zwei Jahren), schrieb ich im “heute” über skyhook wireless und deren wlan-ortungstechnik (loki) – und war wahnsinnig begeistert.

    so, nun will ich nicht sagen, der deutsche datenschützer müsse alle meine artikel im kopf haben – aber alle tassen schon. aufmerksame webuser haben mitbekommen, dass in deutschland nach der streetview-panik die polemik um die erfassung der wlan-standorte durch google losging. exemplarisch der ignorante bericht der “sueddeutschen“:

    “Ich war schon überrascht”, sagte der Hamburger Landesbeauftragte für den Datenschutz, Johannes Caspar, der Süddeutschen Zeitung. Bei einem Treffen auf EU-Ebene habe Bundesdatenschützer Peter Schaar quasi nebenbei erfahren, dass Google die Autos, mit denen zurzeit Straßen und Häuser für den Online-Dienst Street View fotografiert werden, auch zu einem anderen Zweck nutze. Nämlich dazu, Daten über drahtlose Internet-Sender zu erfassen. Solch einen sogenannten Wlan-Router haben Millionen deutscher Internetnutzer zu Hause stehen…

    die deutschen sind nicht nur das paranoidste volk, wenn es um daten geht, der oberste datenschützer peter schaar scheint auch keine ahnung der aktuellen technik zu haben – eine gefährliche mischung.


    demo vom skyhook-chef (auch zwei jahre alt)

    genau nach dem gleichen schema lief es beim schweizer datenschützer hanspeter thür ab. obwohl google streetview schon lange im ausland verfügbar war tat thür völlig überrrascht, als er bei der schweizer version doch einige gesichter und autonummern erkennen konnte.

    liebe datenschützer, wir fordern von euch ein gewisses mass an professionalität – keinen populistischen aktivismus.

    ps: wer die wlan-lokalisierung per laptop ausprobieren will, kann das bei loki.com tun.

    [update 26.4.2010]

    na bravo, jetzt ist auch “10vor10″ auf den fahrenden panik-zug aufgesprungen:

    10vor10 vom 26.04.2010

    pps: mehr zum thema bei carta.info

     
  • 00:49 on 21. Feb 2010 Permalink | Reply  

    bericht aus der (kriegs-)zone 

    vor wenigen monaten verwandelte sich unsere wohnstrasse von einer 30er- in eine “begegnungszone”. seither ist nichts mehr, wie es wahr. bei manch einem autofahrer scheint das tempo-20-schild spätpubertäres revoluzzertum auszulösen – das mit bleifuss ausgelebt wird.

    an die kollegen der chinesischen diplomaten nebenan, die mit ihrem bmw mit cc-nummernschild mit 50 km/h durchbrausen, haben wir uns langsam gewöhnt. auch die frau, mit dem firmenauto einer bekannten modekette, die gerne mal handgreiflich wird, wenn hiesige mütter sie bitten langsamer zu fahren, ist bekannt. doch gestern samstag nahm die raserei eine neue dimension an.

    der nachbarsbub (3) konnte seine schwester (1) gerade noch heldenhaft mit einem beherzten schubs auf die seite retten, bevor ein renault-espace mit ca. 40 km/h ungebremst durchfuhr. der leser muss an dieser stelle erfahren, dass die kinder von dieser strasse seit jeher auf der strasse spielen (müssen). da links und rechts der platz fehlt (siehe streetview):

    eine mutter, die nach dem zwischenfall wütend an die autoscheibe klopfte wurde erst als hure beschimpft, dann fasste sie vom fahrer einen faustbox ins gesicht. und wäre er nicht so besoffen gewesen, hätte er wohl richtig getroffen. dann brauste der ältere fahrer mit dem nummernschild “zh 56xx” davon – um dann doch noch den platzhirsch zu markieren und weitere vier mal durch die strasse zu donnern.

    der tat-renault: dank streetview lokalisiert in einer zürcher vorortsgemeinde.

    und das war wo? ah ja, in der begegnungszone. die laut stadt zürich folgendes idyll sein soll:

    Erleben und gewinnen Sie eine neue Dimension an Wohn- und Lebensqualität! Möglich macht dies die attraktive Begegnungszone. Ob Jung oder Alt, von einer Begegnungszone profitieren alle. Das Miteinander von Zufussgehenden und Verkehrsteilnehmenden wird auf eine neue partnerschaftliche Basis gestellt. In zahlreichen Begegnungszonen in der Stadt Zürich funktioniert dies bereits hervorragend.

    leider müsste die polizei auch krähenfüsse oder gröbere geschütze verteilen, damit die wohnbevölkerung die “neue dimension an lebensqualität” auch geniessen kann.

     
    • Sam 03:54 on 21. Feb 2010 Permalink | Reply

      Kein Wort davon, dass man sich wehrt gegen diese betrunkenen Raser im Quartier (ausser Scheibenklopfen)? Dürfte ein Diplomat mit CC-Schild ein Kind umfahren (glaub ich nicht)?

      • Martin 11:52 on 22. Feb 2010 Permalink | Reply

        Dürfte ein Diplomat mit CC-Schild ein Kind umfahren (glaub ich nicht)?

        Dürfen? Nein. Ungestraft davon kommen? Ja, falls der Fahrer diplomatische Immunität geniesst … :->

    • 07:40 on 21. Feb 2010 Permalink | Reply

      letztes jahr haben sie die leitungen neugebaut. die strasse war für durchgangsverkehr komplett gesperrt. das war kindtechnisch perfekt. es ginge also auch ohne….

    • Martin 11:52 on 22. Feb 2010 Permalink | Reply

      leider müsste die polizei auch krähenfüsse oder gröbere geschütze verteilen, damit die wohnbevölkerung die “neue dimension an lebensqualität” auch geniessen kann.

      Meiner Erfahrung nach ist die Polizei in solchen Angelegenheiten leider sehr zurückhaltend – die Prioritäten liegen anderswo … :(

    • tom 07:12 on 24. Feb 2010 Permalink | Reply

      Lieber BÖ. Nicht nur du hast das Problem. Auch bei uns in Eglisau herrschen Zustände wie im wilden Westen. Siehe dazu meinen folgenden Beitrag:

      http://www.2lounge.ch/2010/02/11/verkehr-in-eglisau-und-wahlen-in-eglisau/

      Und die Politiker? Die interessierts nicht die Bohne. SVP halt. Und die Polizei? Ich habe bestimmt schon 10 mal angerufen; <> oder <> war der Tenor. Der Eglisauer Gemeindeschreiber hat mich sogar am Telefon zusammengeschissen, ich solle doch kein solches Theater ablassen, wegen den paar Autofahrern welche zu schnell fahren. Hallo??? Das wär mal was für deine Zeitung. Biete gerne Hand für eine Feldreportage ;-)

      Gruss, tom

      • tom 07:13 on 24. Feb 2010 Permalink | Reply

        zum Vorherigen Kommentar: dort wo nur steht, sollte eigentlich folgendes hin: “keine Zeit” oder “keine Resourcen”…

      • 00:12 on 26. Feb 2010 Permalink | Reply

        sali tom, yo. blöde autofahrer gibts leider überall. mal gucken, was ich mache…

    • Andreas Hobi 21:11 on 25. Feb 2010 Permalink | Reply

      Das sind ja Kriegszustände mitten in Zürich. :) Hier in Chur läuft es wesentlich friedlicher. Früher wohnte ich in einer Fussgängerzone, da gab es sowieso nie Probleme. Und jetzt wohne ich an der Grenze zwischen 30er- und Begegnungszone und es gibt so gut wie nie Probleme zwischen Fussgängern / Autofahrern / Velofahrern. Da wird sehr viel Rücksicht aufeinander genommen.

    • Cmon 21:39 on 25. Feb 2010 Permalink | Reply

      da hätte man ja stinkfrech ein auto mitten auf die strasse hinstellen können, und wenn er vor dem auto steht, gleich noch eins hinten hinstellen und eine panne simulieren, dann warten bis er rastet (war ja eh schon der fall) und die polizei rufen (erst nach dem jemand zu schaden gekommen ist…).

    • Kimberley K. (C2) 11:44 on 19. Jul 2010 Permalink | Reply

      Guten Tag Herr Benkö

      Durch einen lustigen Zufall bin ich auf Ihre Blog-Seite gestossen und hab mir diesen Beitrag aus einer mir sehr bekannten Wohnstrasse durchgelesen. Ich verstehe und respektiere die neue Regelung und mein Partner und ich halten uns gerne an die <20km/h. Schliesslich erinnere ich mich gerne an meine Kindheit, und wie wir bei schönem Wetter immer draussen auf der Quartierstrasse gespielt haben – in meinen Augen eine super Sache!
      Zugegeben ich habe mich aber auch schon sehr geärgert und zwar weil ich finde die ansässigen Familien mögen sich ebenfalls daran erinnern, dass es eine Begegnungszone ist und daher *leider* beide „Partien“ wohnhaft sind. Ich fahre beispielsweise ungern an den Kindern vorbei wenn nicht alle aus der Fahrbahn weg gestanden sind und habe deswegen schon Unverständnis geerntet weil ich länger gewartet habe. Ebenso finde ich es nicht lustig, wenn die Fussballjungs mein Auto als Torwand benutzen (alles schon erlebt).

      Was Sie an diesen Tatsachen ändern können? Nichts – das verlange ich auch nicht.
      Aber ich hoffe, dass mit den Monaten und Jahren automatisch gegenseitig das Verständnis und der Respekt wächst, damit allzeit ein friedliches miteinander möglich ist.

      Ich hoffe der besagte chinesischer Mitbürger hält sich mittlerweile auch an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Ansonsten hilft manchmal auch ein (er)klärendes Gespräch. Leute lassen sich ungern belehren, deshalb wohl auch die absolut kindische und inakzeptable Reaktion des Renault Fahrers.

      Mit freundlichen Grüssen aus der Nachbarschaft

    • 20:45 on 19. Jul 2010 Permalink | Reply

      @kimberley: yo, wir respectieren uns gegenseitig.

  • 17:58 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply  

    warum google “contacts” schrott ist 

    mehr pre-alpha als beta: google contacts

    ich liebe die meisten google-dienste (z.b. gmail). mein adressbuch pflege ich aber in outlook. und weil es mich angurkt, zwei adressbücher zu beackern lösche ich von zeit zu zeit google contacts – und importiere meine neuste outlook-datei neu.

    soweit so gut, wenn google nur nicht seine contacts mit jedem erdenklichen anderen löli-google-dienst verknüpfen würde. löscht man nämlich die kontakte, ist plötzlich auch die gtalk-buddylist leer – selbst wenn man anschliessend die gleichen adressen wieder importiert. so so sind meine gtalk-buddys schon vor monaten auf einen bruchteil zusammengrumpft. aber damit kann ich leben.

    doch heute – tammi – habe ich wieder mal frisch geladen: und was ist weg? tata: meine nigelnagelneue buzz-follower list.

    hey google. echt! trennt mal diese dienste auf. organisiert es neu. oder was auch immer. so wies aber jetzt läuft, läufts falsch.

    ich möchte ja nicht soweit gehen müssen, und das hier sagen.

     
    • Mättu 18:18 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      Erfasse doch alle deine Adresse im Apple Adressbuch und synchronisiere (Adressbuch/Einstellungen/Accounts/mit google synchronisieren) sie automatisch mit Google.

    • 19:02 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      @mättu: ach, solche tipps zerstören mein einfaches weltbild :-)

      …ne, im ernst. ich versuchs. obwohl ich auf dem mac keine “richtigen” kontakte habe, sondern auch dort outlook via exchange abrufe.

    • Mättu 19:29 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      Im Apple Adressbuch kannst du auch ein Exchange Account einrichten. Ich denke damit hast du dann alles zusammen und überall synchron.

    • 20:32 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      eben, sag ich ja.

    • Martin 22:41 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      Kann man eigentlich weitere Felder hinzufügen?

      Allein schon Felder für Vor- und Nachname wären sehr nützlich …

    • 22:49 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      @martin: genau …und android macht ein huere puff zw. titel, vor- und zweitem vornamen.

    • 22:55 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      @mättu: crossover-sync mit mac geht übrigens nicht… synct google nur lokal, nicht die exchange-sache.

    • Mättu 22:59 on 18. Feb 2010 Permalink | Reply

      schade :-(

    • David 10:46 on 19. Feb 2010 Permalink | Reply

      Ich hatte unter meiner privaten Hauptemail-adresse ein Google-Account.
      Um Buzz zu testen musste ich dann leider einen Gmail-Account erstellen.

      Weil Google den ganzen Mist gleich verknüpft hat (also die neue Gmail-Addy und meine richtige private Haupt-Mail-Adresse) kamen E-Mails und Terminanfragen die an meine alte Hauptadresse gingen nicht bei mir an sondern landeten einfach in der Gmail-Box.

      Google hat also einfach sozusagen ein Rewriting der Empfängermailadresse vorgenommen, weil sie gesehen haben, dass diese Nicht-Google-Adresse mit einer Gmail-Adresse verknüpft ist!

      So schnell habe ich noch keinen Account wieder gelöscht! Und tschüss google…

    • Martin 14:40 on 19. Feb 2010 Permalink | Reply

      @Bö: Verstehe ich übrigens richtig, dass Euch nach dem Umstieg auf Google Apps kein vollwertigen Anwendungen für Adressbuch, Textverarbeitung, usw. zur Verfügung stehen?

      Google Docs, etc. sind in vielen Fällen ja durchaus nützlich, aber in genauso vielen Fällen mit vollwertigen Anwendungen nicht vergleichbar. Gerade das Adressbuch kommt äusserst rudimentär daher.

    • 14:48 on 19. Feb 2010 Permalink | Reply

      @martin: ich weiss auch nur, wass in der presse steht. ab sept. wissen wir dann mehr, dann läufts…

  • 23:00 on 09. Feb 2010 Permalink | Reply  

    bö, der buzzmann 

    die vier von der buzzstelle: launch am 9. feb. 2010

    das ging aber schnell! drei stunden nach der lancierung von google buzz war auch mein gmail-konto freigeschaltet. von allen google-social-diensten gebe ich buzz den grössten kredit. erstens ist es einfach zu verstehen, zweitens baut es auf der gmail-community mit hunderten millionen usern auf. für eine definitive aussage ist es zwar noch zu früh, mg siegler von techcrunch hat es aber treffend formuliert:

    If Google Wave Is The Future, Google Buzz Is The Present

    und wie ich auf buzz schon gebuzzt habe, finde ich es fast beängstigend, wie mein erster tweet am 5. april 2007 lautete. fast schon eine prophezeihung:

    "vom buzzfuzz": bö's erster tweet

    ach ja, liebes google. was an buzz am meisten nervt, kann ich euch doch jetzt schon sagen: schickt mir nicht jeden buzz-kommentar-update als push-email aufs nexus. ich will nur die richtigen e-mails.

    ps: auffallend, wie männerlastig buzz momentan noch ist. will denn niemand eine buzzfrau sein?

     
    • Dani 23:09 on 09. Feb 2010 Permalink | Reply

      Yahoo buzz gibts übrigens auch schon seit ein paar Jährchen: http://buzz.yahoo.com/

      Der erste Test von “Google Buzz for mobile” hat Spass gemacht. Viel Neuartiges sehe ich bisher allerdings nicht. Interessanter wirds wohl erst, wenn die API veröffentlicht wird.

  • 17:18 on 05. Feb 2010 Permalink | Reply  

    weniger als die summe seiner teile #n900 

    testbericht, blick am abend, 5.2.2010

    nokia bashen ist wie wenn man seine kinder ohrfeigt: “mir selbst tut es ja am meisten weh, aber ich mache es nur, weil ich dich liebe.”

     
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