Nach 8 Jahren auf Twitter 8 persönliche Tipps für Journalisten:

1. Inzest nervt! Folgt nicht nur euresgleichen. Sondern erweitert euren Horizont. Folgt Accounts aus allen Berufsgruppen. Allen Altersschichten. Allen Kontinenten. Allen Organisationen. Freunden und Feinden.

2. Habt Geduld! Falls ihr keine Fernseh-Arbeiter mit Bildschirm-Präsenz seid, ist das Follower-sammeln ein hartes Geschäft!

3. Seid frech, prägnant und in jedem Fall einzigartig. Wer nicht schon mal vom Chef wegen eines Tweets auf den Deckel gekriegt hat, ist ein Langweiler.

4. Trotzdem: Think before you Tweet! Was raus ist, ist raus und wird in jedem Fall gegen euch verwendet.

5. Twitter ist ein Social Network für Neugierige, die an frische Ideen/Storys kommen wollen (dass jemand euer Zeugs liest, ist die Ausnahme).

6. Verschafft euch Zugang zum Redaktions-Twitteraccount und retweetet euch schamlos. Zieht Promis/Stars per Mention in eure Tweets ein und hofft auf Retweets.

7. Bastelt euch eure Tweets so zusammen, dass sie shareable werden – je nach Thema lohnt sich die Übersetzung ins Englische.

8. Steigt nicht auf ellenlange Twitter-Diskussionen ein. Es ist wie bei einem Ehekrach: Wenn beide recht haben wollen, gibts am Schluss nur Verlierer. Ihr könnt auf 140 Zeichen kaum jemanden bekehren.

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  1. Pingback: Zürcher Presseverein » Was ist mit der Selbstkritik, Journalisten?

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