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“Na dann, gute Reise!” Peitschenpeer wundert sich über SP

by Bö. Average Reading Time: less than a minute.

Bö trifft Peitschen-Peer
Er ist der Intimfeind der Schweizer. Und auch 1½ Jahre nach der Kavallerie-Attacke sorgt (Peitschen-)Peer-Steinbrück (“Der hässliche Deutsche“) für Emotionen. An der heutigen Ringier-Veranstaltung mit dem ehemaligen deutschen Finanzminister warens aber überwiegend Positive. Kaum ein SPD-ler redet so markig und interessant wie er. Ex-Kanzler Helmut Schmidt attestiert ihm gar Kanzlerqualitäten.

Kleines Aperçu: Steinbrück erzählte, dass die SPD in der Mitte die Wahlen gewinnen muss – und sich nicht bei der Klientel der Linkspartei anbiedern soll: “Für jeden Teil, den man durch einen Linksruck auf der linken Seite gewinnt, verliert man den Faktor 4 auf der anderen.”

Ich fragte ihn dann, ob er die Schweizer SP gewarnt habe, dass 2011 die nationalen Wahlen bachab gehen. Schliesslich beschloss die SP Anfang November an der Delegiertenversammlung u.a. den “Kapitalismus zu überwinden”.

  • Steinbrück: “Was, das haben die wirklich gemacht?”
  • Ich: “Ja…”
  • Er: “Na, dann. Gute Reise!”

In Deutschland gebe es auch SPD-Ortsvereine, die von China verlangen die Globalisierung rückgängig zu machen, meinte er mit einem verzweifelten Lächeln.

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