Updates from January, 2010 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • 19:26 on 30. Jan 2010 Permalink | Reply  

    netzeitung-breaking: eric schmidt wird google-ceo 

    wenns mir recht ist, hat die netzeitung alle journis rausgeschmissen und durch roboter ersetzt… zeit also, die netzeitung aus meinem rss-reader zu schmeissen. weil das eric schmidt neuer ceo von google wird, muss man mir heute nicht als news auftischen – und neun jahre alte golem-meldungen verlinken.

     
  • 00:57 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply  

    steve jobs’ patzer bei iPad-demo #flash 

    steve jobs mit iPad - aber ohne flash-plugin (demo, 27.1.10)

    man muss es steve jobs lassen: keynotes abhalten kann er wie kein zweiter. abseits seines eigenlobes… achtet euch mal auf die anzahl der wörter: keines ist zuviel. reduce to the max.

    allerdings, bei der ipad-demo ging was schief: als jobs nach ca 13 minuten das browsen live demonstrierte, surfte er dazu auf die “new york times” – und zeigte die unzulänglichkeiten des iPads gleich selber: KEIN FLASH. praktische jede seite der nytimes, die er ansurfte, hatte flash drauf. statt dem richtigen bild, zeigt leider das iPad wie das iPhone bloss den blauen legostein fürs fehlende plugin an. lieber steve, sofort nachrüsten. dann bin ich schon ein bisschen mehr iPad-fan…

    ps: hier die oben aufgerufene seite in echt. mit flash!

    (More …)

     
    • Tobias 09:54 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      Aus meiner Sicht kein Problem. Eine mögliche Antwort ist HTML 5, das langsam auch von den aktuellen Browser und vom Mobile Safari unterstützt wird und z.B. youtube auch schon betaweise in Betrieb hat ( http://www.youtube.com/html5 ).

  • 18:14 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply  

    pro & contra ipad 

    nach dem liveblogging von gestern auf “blick.ch” über apples ipad-launch, haben wir uns im “blick am abend” redaktionsintern noch auf die köpfe gegeben. überraschend für alle, nahm ich als iphone-fan die kontra-position ein.

    "blick am abend" vom 28.1.10

    liebe apple-sprecherin andrea brack, trotzdem bin ich natürlich brennend an einem testgerät interessiert, um mich vom gegenteil überzeugen zu können…

     
    • Andreas Aerni 18:28 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ich gebe insofern beiden Herren recht, dass ein iPad nicht eine Ergänzung zum Notebook sein muss, aber durchaus eine Alternative. Und weil das iPhone konkurrenzlos dubelisicher zu bedienen ist, dürfte es auch für nicht digitalisierte Menschen eine gute Einstiegsmöglichkeit ins Netz sein.

    • amade.ch 18:29 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply

      finde ich nicht überraschend. wer schon iphone und macbook hat, braucht in meinen augen nicht auch noch das ipad. aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. schon nur, weil es so schön ausschaut. ;-)

    • freaktechnik 21:42 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ich muss ganz ehrlich sagen, Apple war mir mal sympatisch, aber da war ich noch jung…
      Jedenfalls muss ich bö ganz recht geben, Einen iPad braucht man nicht. Ein zu gross geratenes iPhone. Und wer einen eBookreader braucht/will nimmt einen Kindle, einen von Sony oder asus. Oder er hat das glück nicht ein iPhone (und keine Android) als Mobiltelefon zu nutzen und kann sich den Mobipocket reader installieren.

    • LtStoned 21:59 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply

      Entscheidet euch doch wenigstem im Artikel ob ihr der oder das iPad schreibt. Nein warte: es ist DAS iPad. Wie DAS Touchpad und das Mousepad.

    • Stefan 22:08 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ich finde dieses Bild sehr aussagekräftig in Bezug auf das iPad: http://i.imgur.com/Wo27t.jpg

    • @dworni 00:02 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      Auch hier wieder ein paar Namen gefunden, welche ich auf meine geheime Liste “gemotzt und mindestens für 1-Jahr für iPad-Kauf gesperrt” gesetzt.

    • 00:40 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      @ltstoned: hilfe, natürlich heisst es DAS iPad. wo haben wir DER geschrieben??

      @stefan: cooles bild, genau meine meinung.

    • Pepe 08:01 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ich bin auch eher der Meinung, dass das Ipad keine Revolution bedeutet. Nahezu jede Webseite besteht heutzutage aus Flash, das kann man doch nicht einfach ignorieren. Für mich ist das Ipad einfach nur ein großes IPhone ohne eine Anruffunktion, was es somit nutzlos macht. Ich bin definitiv nicht überzeugt.

    • ThomThom 12:39 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      Nahe zu jede Webseite besteht aus Flash ?!?!, Flash wird verschwinden.

      1.) es kann nicht Indexiert werden -> ist ja unwichtig;)
      2.) JavaScript bringts
      3.) Videos & Multimedia werden in Zukunft native unterstützt, von den Browsern. HTML 5.0 usw…
      –> d.h. es braucht kein flashplayerplugin mehr…
      4.) JavaScript unterstütz dieses ganze Animationsgedönse usw… mitlerweile ebenso gut…

      –> Der Ipad ist ein zu gross geratenes Iphone, Apple war mal Cool, aber die Beschränkungen sind einfach nicht in Ordnung. Auf lange zeit hin wird sich die Entwicklergemeinde rächen… ;)

    • Pascal 13:48 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      @bö In der “Pro”-Spalte in den Zeilen 9 und 10 steht DER iPad und was ER kann ;-)

      Naja, ich werde das iPad jedenfalls kaum brauchen, das iPhone kann ja dasselbe. Aber mal schauen… Vielleicht überlege ich es mir ja nochmals?!

    • Christian Leu 13:48 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      @dworni
      spannend wirds ja dann im März wenn alles wieder anders ist. :-)

    • 17:36 on 29. Jan 2010 Permalink | Reply

      @pascal: fail. shit, ich habs ihm noch gesagt ;-(

      @leu: falls ich von apple das wifi-teil bekomme lobe ich ein bisschen – falls ich das 3g-ipad bekomme ganz fest
      ;-)

    • jb 23:35 on 04. Feb 2010 Permalink | Reply

      Ich finde das Konzept vom iPad gut. Ich hätte im Studium gerne ein Teil dabei, dass genau die richtige Grösse hat um einigermassen komfortable Mails zu lesen, zu surfen und meine Termine zu verwalten. Im Zug kann ich dann noch meine Podcasts ansehen, ein eBook lesen oder die Präsentationen aus der Vorlesung nochmals durchgehen. Und das alles in handlicher Form zu einem akzeptablen Gewicht.

      Auf dem iPhone macht das alles keinen Spass (zu klein) und auf dem MacBook auch nicht (zu gross und zu schwer).

      Insofern dürfte es für gewisse Anwendungsgebiete sicher ein Renner werden. Auch wenn es für die breite Masse sicherlich kein so grosser Durchbruch wird wie das iPhone. Unbestritten.

      Und zum Thema Flash. Alle sagen immer, zum Surfen brauche ich das Teil nicht, da kann ich genau so gut mein iPhone nehmen. Aber wenn ihr genau so gut das iPhone nehmen könnt, was auch kein Flash beherrscht, dann könnt ihr also auch genau so gut auf Flash verzichten, nicht wahr? Und mal ganz _ehrlich_, würde eure Kaufentscheidung anders ausfallen, wenn das iPad Flash-Unterstützung bieten würde? naja, wohl eher nicht…

  • 19:29 on 26. Jan 2010 Permalink | Reply  

    nexus one – erstes “schweizer” phone im test 

    nexus one

    chic: googlephone - mit "bö"-icon - auf dem couch-tisch (©bö)

    nach dem htc hero und dem motorola droid ist mit dem googlephone nexus one (auch von htc) das nächste beste android-handy auf den markt… ab jetzt sogar auf dem schweizer markt. offiziell via google ist es hier zwar noch nicht erhätlich, doch digitec hat einen lieferanten in asien gefunden und verkauft es nun für 829 franken. das ist zwar ein schöner batzen mehr als die 529 dollar, die das nexus in den usa kostet – dafür meint digitec zurecht, es entfällt das mühsam selbst-import-prozedere. zudem gibts ein jahr garantie.

    eine uneingeschränkte  kaufempfehlung kann ich allerdings nicht abgeben. nicht, weil in ein paar wochen wohl das nächste beste android-handy rauskommt; sondern weil es nebst seinen coolen featuress ein paar mir unerklärliche mängel hat (dazu unten mehr).

    wer aber gerade ein neues handy will, nicht warten kann und kein iphone will, ist beim nexus richtig. es kann mehr als das droid, ist aber kleiner und liegt anschmiegsam in der hand.  und das ich das android-os vom konzept her toll finde, brauche ich hier auch nicht wieder runterzuleiern. trotz 2.1-firmware-version sind aber noch nicht alle schwächen ausgemerzt bzw. behoben.

    sehr komisch dünkt mich jedenfalls, dass ich via ms-exchange den kalender nicht synchronisieren kann, nur kontakte und e-mails. die komplette synchronisation war ja fürs iphone der pluspunkt, um in der businesswelt fuss zu fassen – und dem blackberry marktanteile abzujagen. klar, ich kann mein outlook mit google calendar synchronisieren – und dann landets trotzdem auf dem nexus. aber wieso dieser umweg?

    noch nicht ganz schlau werde ich aus dem “kombinierten posteingang”. eigentlich eine gute sache. bis jetzt musste man auf android seine gmail- und exchange-mails in getrennten apps abrufen. der “kombinierte posteingang” sollte diesen mangel beheben. und es funktioniert auch. teilweise. komisch war, dass ich erst mein google-konto einrichtete – und gmail dann funktionierte. im “kombinierten posteingang” sah ich aber nur meine exchange-mails. darauf fügte ich gmail hier nochmals als konto dazu – und jetzt habe ich das gefühl, als dass das nexus meine gmails doppelt abruft.

    nexus one testbild

    tipptopp: testbild mit nexus-cam, nachts, kein blitz (©bö)

    die kamera-funktion hingegen kann ich nur loben. es ist die beste android-cam bis dato. der auslöser ist schnell – und die bilder werden sowohl mit als auch ohne blitz gut. leider agiert der autofokus im blindflug. auf dem iphone kann ich die punkte antippen, die scharf gestellt werden sollen. beim nexus entscheidet das handy selbst.

    und wenn wir gerade beim loben sind, loben wir die wifi-integration. irgendwie hat das htc besser im griff als motorola. während mein droid meinen wlan-sender zu hause nur mit nachhelfen fand, immer wieder mal rausfiel und in teils räumen gar keine verbindung aufbauen konnte, klappts mit dem nexus problemlos. wifi ist sogar noch besser gelöst, als beim iphone. im gegensatz zum apple-handy versucht das nexus unterwegs nicht krampfhaft in ein wifi-netz einzuloggen, sondern zeigt bloss an, dass es welche in der nähe hat.

    ein wohl genialste – weil so nie dagewesene – feature ist aber die spracherkennung. überall wos text einzutippen gibt kann man auf die mikrofon-taste drücken, und die sprache wird text umgewandelt. sei dies nun bei der google suche, sms oder e-mail… leider funktioniert die sache nur auf englisch. für schweizer zungen ist es manchmal anspruchsvoll, alles im ami-släng auszusprechen. und fluchen erkennt das nexus auch nicht, wie ein filmli von neuerdings.com beweist. motherfucker wird beispielsweise in #### umgewandelt (lustigerweise aber nur in einzahl, motherfuckers klappt).

    und sonst? alles in allem ist das nexus das phone, das mich vom iphone entwöhnen könnte. für einen definitiven wechsel vermisse ich bei android aber nicht coole iphone-apps wie tweetie (twitter-client), doodle-jump (game) oder peaks (berggipfelerkennung). all die spielereien halt, die das iphone so liebenswert machen. zudem geht oft unter, dass das iphone nicht nur darum ein cooles phone ist, weil es ein cooles phone ist. sondern weil die ganze synchronisation mit itunes, iphoto oder der softwareupdate wirklich bubieinfach zu handeln ist. da müssen andere hersteller – auch die mit android-phones – nachbessern.

    ps: wer sein nexus billig will, kann es hier über digitecs facebook-seite gewinnen!

     
    • Christian 19:35 on 26. Jan 2010 Permalink | Reply

      na, das erste Schweizer Nexus war doch schon vor ner Woche bei neuerdings.com im Test, sogar mit Video ;-) . Der Autor hat da sogar den “funny swiss accent” ausprobiert.

      Bin trotzdem mal gespannt auf weitere Testergebnisse, haben will ich das Ding jetzt schon.

    • 22:35 on 26. Jan 2010 Permalink | Reply

      @christian: falls du diesen beitrag meinst http://neuerdings.com/2010/01/12/nexus-one-im-test-google-phone-frisch-aus-der-packung/

      der sennhauser hat sein gerät in usa gekauft und wohnt in usa. ich spreche vom ersten gerät, dass man ohne umstände in ch kaufen kann.

    • MPB 08:00 on 27. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ciao Bö

      Habe gestern auch zum ersten Mal mit meinem Nexus One gespielt.

      Das mit dem anscheinend nicht vorhandenen MS Exchange-Kalender ist wirklich ein No-Go und macht das Gerät für mich (und wohl für jeden anderen, der mit MS Exchange arbeitet) schlichtweg unbrauchbar.

      Hoffe, dass das bald behoben wird (sonst finde ich das Ding spitze).

      Viele Grüsse

      Marc

    • Karl 13:23 on 30. Jan 2010 Permalink | Reply

      Vielen Dank für die ersten Eindrücke zum Nexus One. Wie siehts aus mit Multitouch? Sollte ja ebenfalls deaktiviert sein, da es ja mehr oder weniger immer noch Import ist, oder?

    • Superhuper 22:24 on 03. Feb 2010 Permalink | Reply

      Es gibt Apps für Outlook Exchange sync – Geht auch über einen Gmail account

  • 19:47 on 21. Jan 2010 Permalink | Reply  

    “weltwoche”: “geben sie uns eine chance, wir sind wieder links!” 

    verleger köppel: linker springer-mann? (©bö)

    hab vorhin gerade den besten werbe-anruf aller zeiten zuhause erhalten. ein fräulein vom axel-springer-verlag wollte mir ein “weltwoche”-abo verkaufen. o-ton (gedächtnisprotokoll):

    fräulein: “grüezi herr benkö. da ist fräulein sowieso vom axel-springer-verlag. keine angst, wir wollen ihnen kein jahresabo aufschwatzen…”

    ich: “…äh ja…?”

    fräulein: “wir bieten ihnen acht ‘weltwoche’-ausgaben für nur 20 franken.”

    ich: “ja, aber…”

    fräulein (enthusiastisch): “wissen sie, die ‘weltwoche’ wurde zum 75-jahre-jubiläum komplett überarbeitet.” (ps: das war 2008)

    ich: “jaja, ich kenne die ‘weltwoche’. ich war ca. 14 jahre abonnent…”

    fräulein: “geben sie uns doch noch eine chance. wir haben wieder linke journalisten angestellt. wir sind nicht nur rechts.”

    ich (leicht unsicher): “ja aber jetzt sagen sie mal. sie sind von axel springer? seit wann gehört denn die ‘weltwoche’ zu axel springer?”

    fräulein (lacht bemitleidend): “ja schon immer, haben sie das den nicht gewusst…?”

    ich: “…äh…”

    fräulein: “ja haben sie etwa gemeint, die gehört zu ringier?” (ps: ich glaube sie wusste nicht, dass ich bei ringier arbeite)

    ich (murmelnd): “äh nein, ich dachte die seien eigenständig…” (ps: am 1.1.2007 übernahm springer die jean-frey-ag. die “weltwoche” aber ging allein an den jetzigen verleger roger köppel.)

    fräulein: “ja also wegen dem abo…”

    ich (langsam leicht genervt): “jetzt halt mal! wissen sie, ich habe die ‘weltwoche’ im geschäft. ich lese sie dort… adieu!”

    anmerkung: erstens ist mir noch immer nicht ganz klar, warum mich ein springer-fräulein angerufen hat, ich glaube aber einfach, die machen für die “weltwoche” das abo-handling. zweitens: warum wirbt das fräulein mit “wir sind auch wieder links”? ihre idee – oder vorgabe? denn der jetzige kurs der “weltwoche” finde ich des meinungspluralismus wegen ganz ok. drittens: weiss köppel, was in seinem laden abgeht?

    [update #1]

    das fräulein hat mich übrigens von der nummer 056’202’31’31 aus angerufen. und wenn man die nachschlägt landet man beim callcenter callpoint in baden. ou mann, aargauer!

    [update #2]

    nach diesem posting meldeten sich noch kollegen, die ebenfalls einen wewo-verkaufsanruf erhielten – mit einer anderen pointe: “wissen sie, der roger köppel vertritt jetzt nicht mehr so extreme positionen wie früher, er ist jetzt gemässigter…”

     
    • philbee 21:13 on 21. Jan 2010 Permalink | Reply

      Die WeWo-Redaktion ist im Gebäude des Springer-Verlags; sie teilen sich dort (und offenbar auch im Aargau) Infrastruktur.

    • Ugugu 21:19 on 21. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ich denke, Du bist auf der richtigen Spur: Die Axel-Produkte Stocks, TV-Star, Beobachter (wer noch?) hocken in Zürich ja bereits im gleichen Gebäude wie die Xenophobiewoche. Allerdings würde es sich vielleicht tatsächlich lohnen beim «linken» Roger mal nachzufragen, ob da öppen schon nähere Techtelmechtel mit Springer in der Pipeline sind.

    • 21:34 on 21. Jan 2010 Permalink | Reply

      @ugugu&philbee: yoyo, weiss schon dass die – historisch – dort zusammen hocken. ist trotzdem lustig, wenns das callcenter nicht schnallt…

    • Ugugu 22:17 on 21. Jan 2010 Permalink | Reply

      Naja, also eigentlich denke ich, die gute Frau war einfach etwas freestyle unterwegs und hatte keinen Bock sich an den bescheuerten Gesprächsleitfaden zu halten.

      • mitarbeiter bei callpoint 00:00 on 22. Mar 2010 Permalink | Reply

        der leitfaden ist übringens oben fast originalgetreu niedergeschrieben :-)

    • Lola 19:27 on 22. Jan 2010 Permalink | Reply

      Ist doch egal die machen auch ihren joop, wen dus wilst nimst es wen nicht dan henk auf ganz einfach..

    • Marco 19:33 on 22. Jan 2010 Permalink | Reply

      Der Köppel ist ganz ok ich mag den :-) ich werde auch weiterhin Weltwoche Abonieren..Grezz leute Peace

    • momoetomo 20:15 on 26. Jan 2010 Permalink | Reply

      ich denke in der abo-abteilung darf man eben noch kiffen. in der redaktion ja sicher nicht mehr… (obwohl das denen gut tun würde)

    • Philippe 14:17 on 28. Jan 2010 Permalink | Reply

      Tja, wie das Leben so spielt…die linke Hand weiss nicht mehr, was die rechte sagt, denkt schreibt…

    • mitarbeiter bei callpoint 23:58 on 21. Mar 2010 Permalink | Reply

      ich arbeitete beim besagten callcenter einige zeit. wir bekamen einen leitfaden auf dem stand, dass die weltwoche vom axel springer verlag verlegt wird. als ich den den zuständigen des leitfadens darauf ansprach, meinte der nur das es so richtig sei :-) die meisten agenten haben den müll erzählt von wegen roger köppel habe sich nach links orientiert usw. es wird auch ein recht grosser druck ausgeübt wenn man die gewünschten abschlusszahlen nicht bringt. dann wird man zu solchen aussagen fast “gezwungen”…

    • 06:13 on 22. Mar 2010 Permalink | Reply

      @”mitarbeiter bei callpoint”: herzlichen dank für deinen insiderblick!

  • 23:41 on 20. Jan 2010 Permalink | Reply  

    fette zahlen mehr – oder weniger? air france/klm’s pr-fiasko 

    ou mann, selten ging eine pr-meldung so nach hinten los. oder: wie man gutes tun will – und alles vergeigt. weil die gebühr ist so nicht neu. aber der reihe nach:

    1. akt:

    die französische agentur afp lässt in frankreich die meldung raus, dass dicke auf air france/klm-flügen jetzt mehr bezahlen müssen, nämlich 75% des tickets für den zweiten sitz (dieses geld aber wenigstens wieder zurückerhalten, wenn der flug nicht ausgelastet ist). erste websites übernehmen die meldung.

    2. akt:

    heute mittwoch um 0.36 uhr nachts übernimmt die schweizerische agentur sda die meldung der afp und feuert sie – auf deutsch übersetzt – raus:

    3. akt:

    die maschinerie springt an. am morgen übernehmen erste online-medien die meldung. und auch wir vom “blick am abend” drucken sie ins blatt:

    ps: liebe stänkerer, spart euch jetzt euer “typisch gratiszeitung, die schreiben nur agentur ab… bla…bla…bla.” – danke!

    4. akt:

    um 14.46 uhr verschickt die airline (durch ihre schweizer pr-agentur pantarhei) ein dementi:

    Air France dementiert Medienberichte, wonach die Fluggesellschaft Preisaufschläge oder die Verpflichtung zum Kauf eines zweiten Sitzes für übergewichtige Passagiere plane.

    und jetzt wirds lustig:

    Die einzige Neuigkeit in diesem Zusammenhang ist, dass Air France ab dem 1. Februar 2010 übergewichtigen Passagieren, die einen zweiten Sitz in der Economy Klasse erworben haben, das zweite Flugticket zurückerstattet, sofern diese nicht ausgebucht ist.

    pressemitteilung, 20.1.2010

    5. akt:

    um 16.07 uhr schickt die sda die korrigenda:

    «Luftverkehr – Wirbel um angeblichen Preisaufschlag für Dicke bei Air France»

    fazit:

    chaos. statt mehr zu zahlen gibts wennschon neu geld zurück. die falschen oder unpräzisen aussagen einer airline-sprecherin führten zu einer fürs unternehmen negativen artikelflut spektakulären ausmasses. schliesslich ist kommunikation das, was ankommt. man fragt sich schon, was diese damen und herren auf der pr-schule lernen. bilder im richtigen format verschicken jedenfalls auch nicht ;-)

     
  • 17:34 on 18. Jan 2010 Permalink | Reply  

    menschlicher schutt #haiti 

    menschlicher schutt

    ausriss aus "blick am abend", 18.1.2010 (©bö)

    knapp eine woche ist es her seit dem tragischen erdbeben auf haiti – und für die überlebenden wird es eher schlimmer als besser. eines der bilder das die tragik des unglücks am besten erzählt, druckten wir heute im “blick am abend“. fotografiert hat chris hondros für getty. bauschutt wird zusammen mit leichen entsorgt. wahrscheinlich gehts logistisch nicht anders. schlimm ist es dennoch, wenn leichen nur noch ein stück müll sind…

     
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