Updates from February, 2009 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • 23:39 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply  

    twitterland.ch – neues schweizer twitterverzeichnis am start 

    twitterland

    es geht was, in der schweizer twitterszene. nachdem matthias gutfeldt, gründer des ersten schweizer twitter-verzeichnisses swisstweets verkaufabsichten hegt, geht noch diesen monat twitterland.ch an den start.

    natürlich freut es mich, dass meinereiner david worni, den macher dahinter, zu diesem schritt anstiften konnte. zwar habe ich twitterland noch nicht voll funktionstätig laufen gesehen, nur schon das herzige chüeli-logo verspricht aber einiges.

    ps: david worni ist übrigens der mit der iphone-autokorrektur-abschalt-petition.

     
    • Grossvater 23:50 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      Haha, ich wusste dass Du meine Aussage wegen “diesen Monat” nageln würdest. Nun, ich danke für die Blumen und die Promotion.

      Grundsätzlich wirds keine Swisstweets-Kopie, vielmehr eine Gwundermaschine der Schweizer Twitterszene. Gewisse Funktionen sind sicher ähnlich, andere gar nicht.

      Im Moment secklet da ein ein Geissenpeter von Älggi aus (geografischer Mittelpunkt der Schweiz) das Tal hinunter und reist nun bis Ende dieser Woche von Tür zu Tür. Was er dann alles in sein Bündeli gepackt hat, verrate ich noch nicht.

      Grossvater

    • Patrick 00:11 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      ist das jetzt eine art plagiat oder was? ;-) die kuh ist echt nett, die zeige ich morgen meinen kindern.

  • 21:07 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply  

    ubs-spaghetti (agb) #ubs-spaghetti 

    ohalätz. mit meiner ankündigung vom 16. juli 2008 bei einem ubs-aktienkurs von unter 10 fr. ein spaghetti-essen für alle twitter-follower zu machen löste ich ja einiges echo aus #ubs-spaghetti.

    damals lagen die aktien um 20 fr. heute schlossen sie genau bei 10.00 fr. (seltsamerweise). gut möglich, dass die aktien noch diese woche unter die magische grenze sausen. höchste zeit also, die spaghettiessen-agbs näher zu erläutern.

    • klar stehe ich zu meinem wort, es essen zu machen. es ist es aber rein schon organisatorisch schwierig für aktuell 431 follower ein essen auf die beine zu stellen.
    • darum muss ich relativ genau wissen, wer kommt: 20, 100 oder 200 leute.
    • update: zuerst kläre ich via doodle ab, wieviele leute kommen. hier eintragen!
    • und da verbindlichkeiten erst bei geld richtig zum tragen kommen, erlaube ich mir amiando ins spiel zu bringen.
    • falls also der kurs wirklich unter 10 fr. fällt, gibts über amiando einen link zum eintragen. ich erlaube mir weiterhin, den amiando-event mit irgendwas unter 9.90 franken in rechnung zu stellen. z.b. 9 franken.
    • der vorteil: statt nur m-budget-spaghetti “al burro” mit wasser können wir dann etwas lässiges auf die beine stellen (wein, weib und sauce mit fleisch :-) ) – würde ich 431 fantastische menüs berappen, könnte mich der staat nach der ubs gleich mit bailouten.
    • je nach anmeldezahl wird ein lokal definiert.
    • evtl. gibts zuerst über doodle eine terminfindungsphase.
    • und natürlich gilt: zugelassen ist nur, wer mir followt.

    so, und jetzt bin ich gespannt auf morgen…

    update: uups, schon erste boykottdrohungen wegen ubs-spaghetti…

     
    • shibby 21:11 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      Viel Vergnügen – und falls niemand kochen will – dann stelle ich mich zur Verfügung! ;-))

    • cocaman 21:14 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      wir aktionäre heizen dann die kessel mit den wertlosen papieren? oder gibts für uns dessert?

    • David 21:19 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      Zum Glück hast Du nicht gesagt, “..dann fress’ ich ein Besen”. Das wäre fataler gewesen. ;-) Amiando.com kannte ich gar nicht. Coole Sache.

    • Dave 22:06 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      Da bin ich mal gespannt. Wenn es terminlich geht, bin ich gerne dabei… :)

    • Hugh Jass 22:27 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      hihi.. sogar google chrome warnt mich vor der ruinösen ubs aktie: http://img528.imageshack.us/img528/9952/ubs.png

    • gaba 22:34 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      wieso bekommen normalsterbliche die kurse eigentlich mit 15min verspätung?
      zum glück bin ich davon nicht betroffen :-P

    • Christoph 00:34 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      Find ich super, dass Du zu Deinem Wort stehst, auch wenn Du mittlerweile mindestens doppelt so viele spaghettihungrige Followers hast! Der Preis für’s Essen könnte ja der Mindestkurs der UBS bis zum Event sein? Zuviel Risiko? :-)

    • Dratir 00:47 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      Ohalätz, gleich mal im Quotes ‘ne Alarmierung erstellen! :)

    • MPB 08:55 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      Nun profitiert also sogar noch amiando vom UBS-Desaster… ;-)

    • gaba 09:02 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      So nun isses passiert…9.96

    • Dratir 09:13 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      Und das 2min nach Börsenstart… “Räbedibumm”!

    • Adrian Locher 12:25 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      Coole Geschichte – mal schauen was mehr mediale Aufmerksamkeit erhält. Spaghettiessen oder UBS. Virales Potenzial haben beide :)

    • mds 20:36 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      wieso bekommen normalsterbliche die kurse eigentlich mit 15min verspätung?
      zum glück bin ich davon nicht betroffen

      Damit andere abgezockt werden können, wie üblich im Finanzbereich? :->

    • Cmon 22:04 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      der kurs ist doch jetzt auf 9.85, was meint bö dazu? :)

    • Cmon 22:34 on 24. Feb 2009 Permalink | Reply

      oh, hab den twitter-eintrag nicht gesehen :)

    • gerardo 16:34 on 25. Feb 2009 Permalink | Reply

      cool das du keinen rückzieher machst. wenn ich terminlich kann, komme ich sicher. und falls man dir irgend wie etwas helfen kann, einfach melden ;-)

    • Ray 20:10 on 25. Feb 2009 Permalink | Reply

      Mich kannst Du auch zum kochen einsetzen, yes I can! :)

    • marcel bernet 13:25 on 02. Mar 2009 Permalink | Reply

      der bernetblog bringt tiramisû – zieh mich hoch. aktienkurs, konjunktur, optimismus. http://de.wikipedia.org/wiki/Tiramis%C3%B9

  • 21:24 on 22. Feb 2009 Permalink | Reply  

    twitttrick: fremde post mitlesen 

    der twitter-menüpunkt @replies geht nur beim eigenen account. wer aber auch die antworten an andere twitter-user mitlesen will, tut das wie folgt:

    1. sich ein opfer aussuchen (z.b. medienlese.com-schreiber @ronniegrob)
    2. auf die twittersuche search.twitter.com surfen
    3. name mit @ eingeben (–> @ronniegrob)
    4. enter drücken und mitlesen
     
  • 22:23 on 20. Feb 2009 Permalink | Reply  

    ubs = unglaublich bescheuerte schweizerbank 

    txtubs

    herrgott, was passiert denn noch mit der ubs? ich weiss schon: “schlimmer gehts immer” und “eine geschichte ist erst dann zu ende, wenn sie ihre schlimmstmögliche wendung genommen hat”.

    was hat denn die ubs sonst noch für überraschungen aka leichen im keller?

    • ist kurers hund ein nazi?
    • gibts in der ubs-kantine kinderarbeit?
    • hat die ubs der al-kaida ein darlehen für den kauf von teppichmessern gegeben?

    sonst noch vorschläge? bitte in den kommentaren…

     
    • Peter 17:15 on 21. Feb 2009 Permalink | Reply

      Well, ich glaube die Lage ist dramatischer, als es für die meisten ausschaut. Wäre die UBS nicht auf den Deal eingestiegen, wäre sie von den Amis dicht gemacht worden. Das hätte ja uns eigentlich egal sein können, wenn das nicht die ganze Volkswirtschaft in der Schweiz platt gefahren hätte. (Die UBS ist einfach zu gross um Pleite zu gehen). Ich bin mir nicht sicher, ob das Manöver mit der Einsprache nur gemacht wurde um die EU auszubremsen.

  • 20:47 on 20. Feb 2009 Permalink | Reply  

    siftables – die compi-bedienung der zukunft wird fühlbar 

    endlich wieder mal ein toller neuer ansatz zum thema “user interface”. statt wie logitech oder microsoft das trillionste andere mausmodell rauszubringen geht mit-student david merrill einen ganz neuen weg: mit siftables. das sind minicomputer in bauklotzform, die miteinander agieren. sieht sehr intuitiv aus.

    MIT grad student David Merrill demos Siftables — cookie-sized, computerized tiles you can stack and shuffle in your hands. These future-toys can do math, play music, and talk to their friends, too. Is this the next thing in hands-on learning?

    danke @dworni

     
    • Andreas Hobi 13:33 on 21. Feb 2009 Permalink | Reply

      Schaut schon cool aus! Ob man im Alltagsgebrauch dann auch wirklich Verwendung dafür hat, ist die andere Frage… :)

      Aber es zeigt mal auf, wie man auch noch mit Computern interagieren könnte.

  • 23:06 on 19. Feb 2009 Permalink | Reply  

    sunrise weibelt fürs glas 

    sunrise_profitalk19022009

    gespräch mit sunrise-chef brand im zürcher hotel schweizerhof. im bild: gewinnunterschied zw. swisscom und sunrise (19.2.09)

    zum glück ist das thema glasfaser so kompliziert. sunrise muss wahscheinlich noch diverse leckere essen organisieren, bis wir journis das thema schnallen.  aber der reihe nach.

    heute abend lud sunrise zum zweiten “profitalk” zum thema glasfaser (diesmal mit professor schips).

    hier will einen sunrise-chef brand persönlich bei feinem essen* überzeugen, wie falsch es momentan im schweizer telefonmarkt läauf. er spricht wie gross der gewinn von swisscom ist, und wie klein der von sunrise. er verteufelt swisscoms monoporente und dass sie auf längst abgeschriebene kabelschächte horrende mietpreise verlangen. und er nervt sich, dass es zwar regulierung auf dem kupfekabel gibt, nicht aber auf der zukunftstechnologie glasfaser – und die schweiz hier blindlings ins nächste monopol rennt. und darum habe auch kein anderer investor mehr lust, neben der übermacht swisscom zu investieren. zudem sei es ein blödsinn, dass swisscom mehrere getrennte fasern in die wohnungen ziehen will. so schliesse man konkurrenz à la sunrise aus und mache alles teurer. laut sunrise genüge eine.

    und irgendwie möchte man brand ja glauben, weil alles so plausibel klingt. auch, weil er vom berühmten professor schips unterstützt wurde. auch der findet wettbewerb zwar gut, bei den glasfasernetzen aber ein volkswirtschaftlicher unsinn. besser wäre es, wenn alle provider und der staat die von brand geforderte “kabel und schacht ag” gründen – und dann auf dem selben netz je ihre dienste anbietet.

    sodeli, und jetzt warte ich, bis swisscom mir bei noch feinerem essen ihre position erläutert.

    ps: das heutige urteil beim bitstromzugang gegen swisscom habe laut sunrise keine direkten preisvorteile für die kunden. sunrise hofft aber so, die tieferen preise als druckmittel beim normalen adsl zu verwenden.

    *es gab zürigschnätzlets mit rösti

    update: auch weltwoche-kolumnist bodenmann schrieb jetzt zum thema.

     
    • Patrick 23:22 on 19. Feb 2009 Permalink | Reply

      konnte heute nicht kommen, doch allzuviel scheine ich gemäss deinen schilderungen nicht verpasst zu haben. vielleicht will ja das ewz auch noch mal seine position bei einem essen darlegen….

    • Ralph 18:07 on 20. Feb 2009 Permalink | Reply

      Grossartige Illustrationen! Die sind nun definitv ein Werk und wären im Newsnetz als Plagiat zu erkennen… #Bilderklau

    • BloggingTom 09:34 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      Vorspiegelung falscher Tatsachen. Der zweite von links ist gar kein Journi… ;-)

    • 11:55 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      @bt: wer ist er dann?

    • BloggingTom 11:59 on 23. Feb 2009 Permalink | Reply

      Das müsste Dr. Michael Burkhardt Michael, Director External Affairs von TDC Switzerland sein…

  • 09:23 on 14. Feb 2009 Permalink | Reply  

    “Alex, du gefällst mir gar nicht.” – neue details zum selbstmord von julius-bär-chef alex widmer 

    alex_widmer_julius_baer_bank

    alex widmer (†)

    der fall bewegte ende 2008 die schweiz und die globale finanzwelt. in der nacht vom 3. auf den 4. dezember erhängte sich alex widmer, ceo der bank julius bär, in seiner wohnung in baden.

    schon damals spekulierte man, ob die finanzkrise auslöser für die tat war. heute hat man gewissheit: ja, war sie. genauer war es der zusammenbruch der new yorker lehman brothers, der widmers weltbild ins wanken brachte.

    diese woche hat nun die deutsche zeitung “die zeit” in ihrer schweizer ausgabe nochmals ausführlich über die hintergründe berichtet. lesenswert.

    In diese Stille fragt Alex Widmer aus seinem Sessel heraus: »Jan, was habe ich falsch gemacht?« Bielinski ist überrascht, weil er solch selbstkritische Worte, so viel fundamentalen Selbstzweifel, von seinem Chef noch nie gehört hat.  (…) An diesem 1. Dezember nimmt Bielinski seinen ganzen Mut zusammen und sagt: »Alex, du gefällst mir gar nicht.«

    Zwei Tage später, am 3. Dezember, hält die Julius-Bär-Gruppe um 14 Uhr die letzte Verwaltungsratssitzung des Jahres ab. Was sich in den zwei Monaten zuvor abgezeichnet hat, wird nun Gewissheit. Die Expansionsstrategie des Instituts, für die man Alex Widmer drei Jahre zuvor geholt und die er mit der ihm eigenen, bisweilen fast aggressiven Beharrlichkeit verfolgt hatte, wird gestoppt. Die Bank ist vor dem Hintergrund der Finanzkrise, die selbst mächtigste Firmen wie Merrill Lynch oder die Schweizer UBS an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hat, nicht länger bereit, so hohe Investitionen für weitere Filialeröffnungen in der ganzen Welt zu tragen. Nun sind Bescheidenheit und Maßhalten angesagt. Alex Widmer schweigt fast ausnahmslos in jener Sitzung. Wochen später wird Raymond J. Bär, Verwaltungsratspräsident des Bankhauses, sagen: »Alex hatte wohl unterbewusst erkannt, dass seine Skills in Zukunft weniger gefragt sein würden.« (…)

    Nach dem Gespräch verlässt Widmer sein Büro, etwas unordentlich, so, als ob er nochmals zurückkehren würde. Daran erinnert sich Raymond J. Bär später. Er wollte mit Widmer sprechen; nach der Verwaltungsratssitzung ging es ihm ebenfalls nicht sonderlich gut. Doch Widmer war schon weg. Zu jenem Zeitpunkt ist Alex Widmer in sein Haus im aargauischen Städtchen Baden gefahren. Hier sind seine drei Kinder aufgewachsen, hier hat er mit seiner Frau Vera gelebt, bevor sie im März 2006 an Krebs starb. Er schreibt vier Abschiedsbriefe. Dann erhängt er sich im Wohnzimmer. Damit man später die Tür nicht aufbrechen muss, lässt er den Schlüssel außen stecken. (quelle: die zeit)

     
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