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leweb: techcrunch basht swisscom (arrington vs. huber)

5 comments

einiges lief schief an der web2.0-konferenz leweb von letzter woche. so war es nicht nur arschkalt, am ersten tag gab es auch kein internet.

jetzt ist laut den verantwortlichen der schuldige gefunden: swisscom. der schweizer exmonopolist verlangte 100′000 euro und sollte dafür eine super internetverbindung liefern. das klappte nicht.

was jetzt allerdings ganz ganz blöd ist: nicht irgendeiner kritisiert, sondern auch und vor allem michael arrington. seines zeichens vielbeachteter us-startup-guru und vorschreiber mit zig hunderttausenden von lesern. er schiesst sogar persönlich gegen swisscom-sprecher sepp huber:

Le Web, which paid €100,000 to Swisscom to ensure lightning fast Internet, had no Internet connectivity. Nothing for the audience, nothing for the stage, nothing in the press room.

Swisscom spokesman Sepp Huber media that the high demands of users and the organizer could not be met. Swisscom is currently analyzing the causes. Huber, however like to stress that contrary to the connectivity different reports about 80% of the two day event was ensured and on the second day of the conference almost worked smoothly.

This is, to put it bluntly, a lie. A complete and total fabrication. And there are 1,700 people who attended the event that can verify this. There was no connectivity during the event, I was not able to blog a word from the conference hall or the press room. There was not 80% coverage. Things most definitely did not “almost work smoothly.” Things didn’t work at all.

anscheinend versagte ein provider auch mal bei der techcrunch50-konferenz. damals einigte sich arrington und die firma aber, keinen namen zu nennen. wahrscheinlich floss damals ein schweigegeld.

…und leweb-organisator loïc le meur schreibt:

Our supplier, Swisscom was unable to make it work throughout the two days. Wifi for highly demanding geek crowds above 1500 participants is something no supplier has much experience of and I don’t know any event where it really works frankly. But it is a shame that Swisscom could not even make the 100mbps link we had with the ethernet cables all around the venue. Even worse, they did not manage to fix the problem over the two days. My ethernet cables next to the stage did not even work to give you an idea except for short whiles, despite the priorities we had requested to be given to the stage, startup room, cables in the front of the room, press room, partners, etc. Nothing worked basically, it has been totally unprofessional and unacceptable from a major supplier such as Swisscom.

auch überblogger robert scoble beteiligt sich in den tc-comments am swisscom-bashing:

I’ll never use Swiss Telecom for a conference. They were the worst provider of Internet services at a conference I’ve ever experienced. It really was that bad. Do not ever use them.

auf inisde-it.ch hat sich auch bloggingtom darüber ausgelassen.

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December 14th, 2008 at 9:27 am

Posted in doom, media, tech

5 Responses to 'leweb: techcrunch basht swisscom (arrington vs. huber)'

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  1. ich glaube das ganze kümmert die Swisscom im Endeffekt äusserst wenig.

    leu

    14 Dec 08 at 13:39

  2. Loïc Le Meur macht es sich aus meiner Sicht etwas einfach indem er die Schuld einfach an Swisscom abschiebt. Glaubt man den Worten von Loïc in seinem Blog, so gibt es für alles eine Erklärung und auch genügend andere die Schuld an den Problemen haben.

    An jeder Konferenz kann etwas schief gehen und selten funktioniert alles perfekt. Aber mein Fazit der LeWeb ist klar, die drei wesentlichsten logistischen Anforderungen an die Konferenz wurden nicht erreicht. Das ist ein kompletter Reinfall und die Verantwortung dafür muss Loïc als Organisator tragen. Wenn ich für zwei Konferenztage € 1‘200 pro Person bezahle um zu frieren und hungern dann hab ich meine Freude an der LeWeb verloren bin ich einfach nur frustriert, egal ob die einzelnen Vorträge gut oder schlecht waren.

    Gian-Franco Salvato

    14 Dec 08 at 15:03

  3. @gfsalvato
    ich habe ja auch versucht mit Loic Kontakt aufzunehmen um meine Fotoaktion an die leWeb zu bringen. Leider hat er mir nicht einmal zurückgeschrieben und danach hats mich auch nicht mehr interessiert.

    Hammer fand ich dass Stephtara zwar für LeWeb ein Mandat hatte um Blogger auszuwählen und nach Paris zu bringen, selber aber ein privates Zimmer/Unterkunft suchte. Das finde ich krass, wenn sich Menschen für eine solch kommerzielle Konferenz mit einem Budget von über einer Million Euro (1600 * 1200 Euro) so einspannen lassen ohne entsprechende Gegenleistung.

    (Dass man für 1200 Euro ein angenehmes Klima und WiFi erwarten kann ist ja wohl das mindeste.)

    leu

    14 Dec 08 at 17:51

  4. [...] (Ebenfalls) [...]

  5. “ich habe ja auch versucht mit Loic Kontakt aufzunehmen um meine Fotoaktion an die leWeb zu bringen. Leider hat er mir nicht einmal zurückgeschrieben und danach hats mich auch nicht mehr interessiert.”

    Das ist auch mir bekannt..

    Jürgen

    17 Dec 08 at 14:16

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