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  • 02:03 on 30. Nov 2008 Permalink | Reply  

    maurer/bärenbold: wieso das 10vor10-inti so kommen musste 

    benkösblog-leser erinnern sich: ein interview des sf-magazins 10vor10 sorgte ende dieser woche für aufsehen. nach der bekanntgabe des svp-zweiertickets blocher/maurer befragte sf-journi hans bärenbold die beiden svpler, musste am ende “bös iiluege” – und sf-chefredaktor haldimann sich öffentlich entschuldigen (alles nachzulesen hier).

    ein einzelfall? eine überreaktion eines journis? eine kleine netzrecherche lässt eher auf einen alten zwist zwischen bärenbold und der svp schliessen.

    so publizierte “weltwoche”-kolumnist und svp-nationalrat christoph mörgeli am 8.12.05 – vor fast genau drei jahren also – einen artikel über bärenbold unter dem titel: der günstlingsjournalist. klar, war auch der text dann nicht gerade schmeichelhaft:

    Seine Freunde nennen ihn «Jean». Die Rede ist von Hans Bärenbold, SP-naher Fernsehjournalist, Bundeshauskorrespondent der Sendung «10 vor 10» und so etwas wie das «Dargebotene Mikrofon» für die mitteilungsbedürftige Ratslinke. Besonders bedürftig – jedenfalls wenn es um sein eigenes Bild in der Öffentlichkeit geht – ist Bundesrat Moritz Leuenberger.

    weiter gehts mit einer passage, die mörgeli wohl vom damaligen bundesrat blocher brühwarm erzählt bekommen hat:

    …bislang habe der Verkehrsminister «eisern geschwiegen», hiess es im Vorbericht zum Interview. Darauf folgten die blechernen Ausführungen Leuenbergers: So sei das Traktandum Swisscom im Bundesrat «heftig umstritten» gewesen. Nix umstritten. Leuenberger widersetzte sich keinem einzigen der Beschlüsse. Kein Gegenstimmchen war auf den Antrag Blocher zu vernehmen. Was niemanden stört, solange der gute alte «Jean» das Gespräch führt.

    auch vorwürfe mörgelis an die private wohnsituation bärenbolds fehlen nicht:

    Man kennt sich. Man schaut füreinander. Während die Linken in den Parlamenten den sozialen Wohnungsbau vorantreiben, ist Leuenbergers Frau, die Architektin Gret Loewensberg, für den sozialdemokratischen Wohnungsbau zuständig: Immer an bester Lage und in sicherer Distanz zur sonst propagierten Immigrationsgesellschaft. Die weltoffene Linke mag es privat dann doch lieber monokulti. Etwa am Zürichberg, wo auch Hans Bärenbold eine Wohnung in einem Loewensberg-Bau besitzt. In der gleichen Liegenschaft lebt ausserdem Daniel Nordmann, Parteikollege und Angestellter Leuenbergers.

    es scheint, als ob bärenbold obigen artikel nicht vergessen hätte – und einfach den falschen platz für die fortführung der privatfehde gewählt hat: mit mikrofon bewaffnet vor einer laufenden sf-kamera.

    ps: wie ich gerade auf google entdecke, haben auch die kollegen vom sobli was übers thema drin “tv-bosse entschuldigen sich bei maurer

     
    • David 09:51 on 30. Nov 2008 Permalink | Reply

      Der Tagi stellt Maurer auch nach dem 10vor10-Interview die praktisch genau gleichen «blöden» Fragen: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Es-waere-angenehm-koennte-ich-dazu-schweigen/story/21968837 – die ich weiterhin völlig opportun finde.

      Wenn man weiss, dass Brunner Bundesrat Blocher geheime GPK-Informationen weitergab, muss man sich dann nicht wundern, wenn Informationen zwischen Blocher und Maurer ausgetauscht werden, die über das übliche hinausgehen. Mit Maurer wird auch Blocher wieder ein bisschen Bundesrat.

    • 10:13 on 30. Nov 2008 Permalink | Reply

      @david: das kann natürlich schon sein. auch mörgelis obiger text ging wohl auf eine indiskretion blochers zurück.

    • Ugugu 11:59 on 30. Nov 2008 Permalink | Reply

      “bückling” ist genau das richtige wort. pfui deibel, wenn man jetzt die svp (oder eine partei nach freier wahl) nur noch mit samthandschuhen anfassen darf.

    • tho 18:06 on 02. Dec 2008 Permalink | Reply

      Irgendwie verkommt mir im Moment die “Politik” zum reinen Schlachtfeld. Da wird eine “Geheimgruppe” gebildet, um ja keinen SVPler in den Bundesrat zu wählen, dort wiederum wird einer CVPlerin die Stimme nicht gegeben. Hier muss sich wer wieder infolge Beleidigung oder schlechten Benehmens entschuldigen, da wird wieder ausgeteilt und irgendwelche Bedingungen gestellt. Sorry, aber irgendwie geht mir das Ganze auf den Keks. Was durch die ganzen Diskussionen und “Wahlkämpfe” vergessen geht, ist die eigentliche “Sache”. Schade, frage mich wohin das führt…

  • 23:51 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply  

    twitterer nerven sich über 10vor10 (blocher/maurer-inti) 

    heute hat sf-bundehauskorresponent hans bärenbold kurz nach der vostellung des svp-bundesratskandidatenduos blocher/maurer interviewt. nach meinung von twitterland sehr salopp bzw. schlecht – und immer mit dem unterton, maurer sei dann als nr. 2 nur der gango vom blocher, wenn er gewählt würde. bei der frage, ob er als künftiger vbs-chef alle armee-dossiers blocher vorlegen werde, haute es maurer den nuggi use:

    “ach das sind ja dumme fragen, solche unterstellungen kommen nach 12 jahren nur noch dem fernsehen in den sinn – ueli maurer

    [update1] heute freitag erfuhr ich von mehreren quellen, dass bei sf das vermaleidete inti tagesgespräch ist. alle sind amüsiert…

    [update2] das inti gab im leutschenbach sogar so viel zu reden, dass sf-chefredaktor haldimann sich genötigt fühlte, noch heute freitag um 17.16 uhr ein stellungnahme zu bloggen:

    In 10vor10 hat gestern ein Redaktor die beiden SVP-Bundesratskandidaten Christoph Blocher und Ueli Maurer interviewt. Das kleine Gespräch, entstanden im Gedränge vor dem Sitzungs-Saal der SVP in Oberbuchsiten, ist missglückt … Ich habe nichts gegen harte Fragen, im Gegenteil. Wir wollen den Politikern lästig fallen, aber nicht im Ton, sondern indem wir, sehr freundlich, unbequeme, fakten-unterlegte Fragen stellen.  …mehr.

    [update3] ein halber tag nach benkösblog war die story auch beim tagi/newsnetz ein thema. ein bisschen verwundert lese ich den titel von hubert moosers artikel: “Ueli Maurer verliert vor der Kamera die Nerven” – und wähne mich im falschen film. mooser schreibt:

    Doch als der Journalist nachhakte, ob alle Dossiers auch auf dem Tisch von Christoph Blocher landen, wenn Maurer Chef im VBS sei, verlor der frühere SVP-Präsident die Fassung. «Das sind doch dumme Fragen.» Wenn er VBS-Chef werde, treffe er Entscheidungen zusammen mit den Leuten im VBS. Die Partei habe die Möglichkeit, sich einzubringen. «Die dummen Unterstellungen nach zwölf Jahren kommen wirklich nur dem Fernsehen in den Sinn.»

    aber hallo! es gib meiner meinung nach eine unterschied zwischen harten, und dümmlichen fragen – und bei letzteren darf man sich glaubs auch mal verteidigen (sogar die svp, mooser!). ueli maurer zig mal vorwerfen, er sei der gango vom blocher ist nicht “nachhaken”, sondern irgendwie so 90er-jahre-anti-blocher-reflexig.

    lieber mooser, von journi zu journi. wenn einer aus der zunft mal einen seich gemacht hat, muss man auch das halt mal zugeben können. haldimann konnte es.

    der vollständigkeit halber hier noch das artikeli aus “blick am abend“.

     
    • CS 00:10 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Hatte schon befürchtet, Ueli würde nach der erwähnten Frage einfach weglaufen, wie im TeleZüri geschehen: http://www.youtube.com/watch?v=IUXB_5Ylfp4

      Verstanden hätte ich’s. Das Interview war wirklich schlecht. Der Herr mit dem Mikrofon fühlte sich in seiner Haut selber nicht ganz wohl und war so erschrocken ob den feinsäuberlich vorbereiteten Investigativfragen auf seinem Notizblock, dass er sich gar nicht getraute, Anschlussfragen zu stellen.

    • 00:13 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      @cs: jaja, cool. habe die telezüriszene live miterlebt :-)

    • Andreas Kyriacou 01:42 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Na ja, nachdem Blocher im Vorfeld dieser Doppelnomination in jedes erreichbare Mikrofon getrötet hatte, er selbst sei der Fähigste, hat Maurer halt tatsächlich die Zwei auf dem Rücken. Und dass Blocher weiterhin dreinschwatzen will, hat er im Interview ja direkt zugegeben. Die Fragen waren also vielleicht wenig charmant, aber sie haben den Zustand bei der SVP recht genau wiedergegeben.

    • Jens-Christian Fischer 09:26 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Ich finde das Gespann Blocher/Maurer zum davonrennen. Aber für die tendenziöse, maliziöse und schlicht unprofessionelle Art das Interview zu führen sollte man dem Herrn Bärenbold die Lizenz das Mikrofon zu führen entziehen.

      Zwar macht die SVP auch lieber Polemik als Inhalte zu diskutieren, aber das ist m.M kein Grund, dass SF es ihnen gleichtut.

      Vielleicht habe ich auch einfach zu hohe Erwartungen an Journalismus?

    • David 09:43 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      immerhin muss man 10vor10 zugute halten, dass sie das interview ausgestraht haben, und dass sie sich die fragen nicht von den politikern diktieren lassen. 10vor10 darf die fragen stellen, die es für richtig hält, und die politiker dürfen sich darüber aufregen, wenn sie das für richtig halten.

      gut war das interview nicht. aber schlecht wäre es erst, wenn die fragen ala teleblocher gestellt würden.

    • Andreas Hobi 10:05 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Man beachte, wie sich Bärenbold am Schluss “bedankt” und welchen Blick er da Ueli Maurer zuwirft. ;-)

    • Thomas 13:47 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Wobi ich ja immer no Fan bim vom Leueberger bim TV3: http://www.youtube.com/watch?v=ZgTddlfYc-k

    • Mickey 16:22 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Ein miserables Interview, sehr gute und klare Antworten von Blocher/Maurer. Dass ein Staatsbetrieb wie das SF, das keinen Gewinn abwerfen muss, sich der SVP und deren Exponenten gegenüber so verhält, ist beschämend.

    • philipp sauber 16:47 on 28. Nov 2008 Permalink | Reply

      Freut mich natürlich, dass mein Tweet erhört wurde und hier doch ‘ne mittlere Diskussion auslöst, allerdings auch kein wunder beim Lieblings-Blogthema der Schweizer.
      @Jens, bleibe auch bei meiner Meinung, dass das für’s 10vor10 peinlichst war und nichts mit “wenigstens haben sie’s ausgestrahlt” zu tun hat. Es handelt sich hier nicht um ein Leihentheater sondern um das neutrale (leider unwahrscheinlich), staatliche Fernsehen.
      @Andreas Micro-Lizenz entziehen würde helfen aber was macht der Herr danach?

    • Stefan 09:35 on 02. Dec 2008 Permalink | Reply

      Sehr schön, wie Blocher die “dumme Frage” mit seinem Echauffement dann doch beantwortet. Zweifellos wird alles Wichtige auf seinem Tisch entschieden, Politik ist schliesslich kein Leiterlispiel.

  • 16:55 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply  

    die karriere des bruno alberti 

    immer wieder lustig, meinen ex-arbeits-kollegen silvio miklau als “echten” menschen auf plakaten zu sehen. letztes jahr als “bruno alberti” für sunrise – heute als garagist.

     
    • gwunderli 16:38 on 10. Dec 2008 Permalink | Reply

      so lustig. he he. jetzt ist er also autohändler? geil, bö. echt geil.

      schöne vor-weihnachtszeit, gell. falls man sich bis ende jahr nicht sieht (grosse wahrscheinlichkeit) auch einen guten rutsch mit deiner familie.

      grüessli vodä kässe-tussi

    • 19:08 on 10. Dec 2008 Permalink | Reply

      danke liebes wunderli, auch frohe weihnachten nach düütschland

  • 22:14 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply  

    “es tut mir leid…” ospel-exklusiv-inti 

    in einer sondernummer zur finanzkrise druckt die woz morgen ein fiktives inti mit ex-präsi marcel ospel. und durch das wunder des internets, kann man es bereits jetzt schon als pdf downloaden (via infamy).

    Woz: Warum müssen dann die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler mit sechzig Milliarden geradestehen?
    Ospel: Weil auch sie nicht bemerkt haben, dass die von allen verfolgte Strategie der fortlaufenden Expansion auf Dauer nicht aufgehen kann. Ausserdem, sehen Sie doch mal die Relationen: Pro Kopf blättern sie gerade mal 10 000 Franken hin. Ich hingegen habe soeben auf 22 Millionen verzichtet.

     
  • 21:55 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply  

    neue ubs-kampagne (die bilder) 

    die ubs startet morgen mittwoch eine charmeoffensive. persönlich.com, weiss mehr:

    …dabei haben Kundinnen und –Kunden das Wort. Sie machen sich als Testimonials für ihre Bank stark. Ziel der Marketingoffensive ist es, das Vertrauen in das Geldinstitut zu stärken. Bei der UBS spricht man aber nicht von einer Image-Offensive, wie Kommunikationschef Michael Willi gegenüber “persoenlich.com” erklärt: “Wir haben unsere Marke und unsere Reputation nicht zerstört. Sie sind beschädigt. An der Reparatur arbeiten wir nun…”

    bilder via persönlich.com entlehnt.

     
    • daniel 22:03 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Nur einer von den gezeigten scheint ne bessere Beziehung zu Photoshop als zur UBS zu haben…

      Wie sieht es mit Spagettiessen aus?

    • 22:13 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @daniel: ich habe zwar keine ahnung was du emit “photoshop” meinst, aber die aktie entfernt sich wieder von den magischen 10 franken…

    • Schroeffu 22:25 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Er meint Nummer 3. Der nämlich keinen Privatjet und schon gar nicht in solcher Farbe. Hätte er ein Privatflugzeug wäre er mehr als weniger bekannt und würde sich in aller Öffentlichkeit lächerlich machen. Danke für die Bilder. Sind das vorläufig Alle?

    • padseven 22:26 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      so mal ein mitleidspost für den armen twitterer velorowdy ;)
      geniale pics und ja photoshop sage ich da auch nur;) nice work :)

    • chstuder 22:27 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

    • Ralph 22:30 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Geile Siech.

    • daniel 22:30 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @bö Na du wirst dich doch vermutlich mittels PS in Plakate eingeschmuggelt haben ;)

    • Juan Romero 22:32 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Hammer. Man beachte die kunstvolle Unterschrift.

    • 22:46 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @alle: mein testimonial jetzt in postergrösse zum ausschneiden und an die klowand hängen. oben aufs flugi-bild klicken!

    • Ronnie Grob 22:52 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Wenn du weitermachst, dann wird benkoe.ch das neue schweizer Vorzeigeblog. Very funny!

    • Patrick 22:53 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      kann man dein flugzeug auch mal ausleihen? ich würde gern mal wieder in die karibik fliegen. :-)

    • twenty9 22:56 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Und ich Trottel habs zuerst noch geglaubt!

      *schäm*

    • 22:59 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @patrick: da flogen wir im sept. 2005 mit siemens nach turin handys testen (als sie noch welche bauten) :-)

    • 23:13 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @ronnie: danke!

      @alle: auf twitter wird übrigens auch über obige kampagne diskutiert hier klicken!!

    • Schroeffu 02:21 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Haha bö, Bild Nr3 bist ja du. Meine Güte, hab dich bzw. deine Unterschrift nicht gelesen. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Hihi, aber mal ehrlich, dass die UBS deinen Text angenommen hat.. Was waren die ersten Reaktionen?

    • 05:18 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      @schroeffu: du machst mir ein wenig angst…

    • Ralph 07:05 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Das hat einen SPAGHETTIBLOGGER Button verdient. Echt verdient: http://tinyurl.com/6he48z

    • Ray 08:26 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Ich lach’ mir ‘nen Schranz, Bö. Genial!

    • Philippe 08:58 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Cool. Immer ein Vergnügen, hier reinzuschauen.

    • David 09:50 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Toll. Schrift kannst Du nicht haben (ist eine Spezial-Frutiger, welche sich die UBS da leistete). Hihi, geil wäre jetzt das doppelseitig in der NZZ zu schalten. Spendenaufruf!

    • 10:09 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      @david: ginge schon, habe das flugi-bild noch in hd

    • 10:12 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      @david: oder wir schaltens in “.ch” – die verlangen glaubs dumpingpreise von 1000 stutz pro seite (allerdings würde es dann keiner sehen)

    • Flu 10:54 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Anfangs nahm ich Rohner und Ospel die Beschwichtigungsreden noch ab. Aber irgendwann ist damit auch Schluss! Immerhin werden einige nun ihre Boni zurückzahlen, aber das ist wohl das mindeste, was man hier erwarten kann!

    • mds 11:17 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Der Eigentümer der HB-UBS hätte sich gewünscht, sein Flugzeug wäre verwendet worden:

      http://www.flightforum.ch/forum/showpost.php?p=578406&postcount=63

      ;)

    • Stefan Levtner 18:49 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Eine der vier Personen auf dem “Vertrauensplakat” ist die berühmte Anja Graf, die vor einem Jahr wegen der Ausbeutung von Arbeitskräften in die Medien kam. Super-Plan mit dieser Frau für Vertrauen zu werben. Lesen Sie dazu den Tagi-Artikel “Eine fast perfekte Geldmaschine” vom 11. 03. 06.

      In den Zeitungen wird nichts darüber stehen, schliesslich wird das UBS-Inserat ja bezahlt (mit Steuergeldern!).

    • 20:41 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      @stefan: danke, habe ich aber schon lange verlinkt. einfach oben aufs bild von graf klicken (hyperlink). war sogar noch vor der blick-story heute verlinkt.

    • Juan Romero 00:53 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply

      Hab mich gerade durch die verlinkten Bilder geklickt. Ich bin platt. Kein Wunder bleiben die Leute bei der UBS. Bö hat nun offiziell Verbindungen zu zwielichtigen Gestalten mit zweifellos zweifelhaftem Geschäftssinn. Ich bin auch bei der UBS, hab aber kein Stutz. Darum ists eh egal.
      Ich brauch mehr Stutz. Kann man dich, Bö, als mehr-Stutz-Mentor erbetteln? ;)

    • leu 08:43 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply

      @bö
      habe die Links erst jetzt entdeckt. Wirklich gelungene Werbepartner die sich die UBS ausgesucht hat. Dass man nicht mit Herrn Ospel wirbt ist ein Wunder!

    • Stefan Levtner 09:36 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply

      BÖ Du bist Gott!!! Ich dachte, ich sei der einzige, der es gemerkt hat. Danke dass es Dich gibt ;-) leider wird es keine Zeitung bringen, weil das Werbegeld lockt.

    • Manuel Platter 10:13 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply

      Liebe Leute

      Ich habe gehört, dass die UBS nächste Woche die Kampagne weiterführen will. Der nächste auf dem Bild ist Werner K. Rey. (Mit Al Capones Erben streitet man noch um die Bildrechte)

    • Manuel Platter 10:18 on 27. Nov 2008 Permalink | Reply

      Übrigens, Frau Anja Graf spricht im UBS-Desperado-Inserat von 60 Mitarbeitern, auf ihrer Homepage sind aber nur 11 (im Sektengewand). Wahrscheinlich hat sie die anderen 49 nicht angemeldet, oder sie haben keine Papiere oder sie setzt nur jene ins Netz, für welche sie auch AHV bezahlt. Wer weiss.

      Hier der Beweis:
      http://www.visionag.ch/firma.cfm

    • Lukas Stuber 09:54 on 03. Dec 2008 Permalink | Reply

      Ein Roland Buob ist jetzt auch noch aufgesprungen. Etwas weniger lustig, aber PR-trächtiger.

    • 09:58 on 03. Dec 2008 Permalink | Reply

      @lukas: yo, habs auf persönlich.com schon gesehen – langweiler :-)

  • 16:05 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply  

    tagi/newsnetz klaut bilder bei blogger bö 

    lieber tagi/newsnetz-schreiber ah. am 23. november hast du einen artikel über die neue iphone-firmware und die möglichkeit des autokorrektur-abschaltens geschrieben.

    dazu hast du ungefragt und ohne quellenangabe einen von mir erstellten und rot bemalten screenshot verwendet, den ich schon am 21. november – zwei tage früher – aufgeschaltet habe.

    weil ich es als als privater blogger natürlich nicht tolerieren kann, wenn bezahlte journis bei mir klauen erlaube ich mir, euch das bild mit dem üblichen honorar von 150 fr. in rechnung zu stellen. dazu kommt ein strafzuschlag in gleicher höhe. macht insgesamt 300 fr. (zahlbar bis ende 2008).

    [update]

    nachdem ich dem newsnetz meine forderungen überbracht habe, bekomme ich folgendes mail zurück (auszug):

    nach absprache mit p.w. kann ich dir folgende antwort geben: urheberrechtlich geschützt sind im internet nur werke, screenshots gehören nicht dazu.

    hmm, wir wollen jetzt ja nicht pingelig sein, stellen aber folgendes fest: newsnetz bestreitet den bilderklau nicht, will aber nur für “werke” zahlen, nicht screenshots. nun: ein von mir erstellter und bemalter screenshot, sehe ich durchaus als werk an. wäre es  so einfach, könnte newsnetz ja selber einen screenshot des iphones erstellen – oder wissen die beim digital-teil (ausgerechnet) nicht wie das geht?

    mehr auf twitter: #bilderklau

     
    • leu 16:09 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      ich schreibe jetzt nichts darüber wie der Bö mir mal einen Artikel 1:1 ins Heute gestellt hat aber das Bild im Newsnetz kam mir heute schon sehr bekannt vor.

    • leu 16:10 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      und könntest du nicht einen kompakten Screenshot verwenden?

    • 16:16 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @leu: der kleine ist jetzt kompakt – der grosse zeigt die ganze wahrheit

      @leu2: habe ich dich damals nicht wenigstens zitiert?? ich denke schon, sonst: mea culpa!

    • Patrick 16:19 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      da kam doch gerade dieser beitrag in den sinn…. http://infam.antville.org/stories/1671138/

    • 16:21 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @patrick: ich weiss, das mit dem glashaus, das war leider nicht ich. zudem hat der veranstalter dort uns glaubs diese bilder geschickt. aber wie gesagt. nicht meine baustelle.

    • leu 16:46 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @bö
      du hast damals den kompletten beitrag von mir in daily blogging eingestellt und darunter leumund.ch geschrieben aber nichts zitiert. also wäre ich ja Urheber gewesen und man könnte dasselbe tun wie bei einem Link. Aber wir haben uns damals ja gütlich geeinigt. :-)

    • 16:52 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @leu: leider sagt unsere rechtsabteilung, das sei verjährt :-)

    • leu 16:54 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @bö
      prima wie du das mit dem screenshot noch hingekriegt hast. jetzt sieht man auf einen blick um was es geht.

    • Fredy 16:55 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      Bildli beim Bö klauen ist schön billig … das zahlt doch die Tagi-Kafi-Kasse ohne mit der Wimper zu zucken, nicht wahr?

    • leu 16:56 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      vielleicht haben die das bild ja nachkonstruiert?

    • bugsierer 21:58 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      ich glaub die haben das bei bö gratis genommen, weil sie sonst alles geld in die korrekturabteilung stecken: http://bit.ly/2QFB

    • Patrick 22:40 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @bö. shit happens überall. ;-) was mich stört ist diese copy und paste mentalität. ein problem bei vielen medienprodukten ist, dass die verlage extrem auf sparkurs sind und irgendwelche billigjournis und volontäre einsetzen, die von presserat sowie rechten und pflichten der medienschaffenden keine ahnung haben.

      zur argumentation von newsnetz: natürlich kann man screenshots verwenden, doch dann sollte man auch die quelle angeben…

    • 23:16 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      @patrick: habe eigentlich nichts gegen klauen – wenns schlau und fair passiert. wie sich newsnetz aber wieder rausredet ist typisch….

    • BloggingTom 06:59 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Man könnte ja jetzt sicher drüber streiten, ob Deine roten Kreisli auf dem Screenshot nicht als “werk” bezeichnen könnte.

      Aber ganz abgesehen davon: Ziemlich schwach von Newsnetz. Wenn sie schon nicht fähig sind, einen eigenen Screenshot zu machen, dann wäre es mehr als guter Ton, wenn die Quelle des Bildes genannt würde…

    • David 11:47 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Hm, das mit den Bildern von anderen Blogs klauen ist eine eigentlich spannende Geschichte (würde mich mal interessieren, wies da international rechtlich ausschaut). Doch dass der Tagi einfach deine Screenshots moppst, ist ja schon etwas frech. Wenn die nicht zahlen, werden sie auf plagiat.ch gerupft! (Das Kassensturz-Heftli Saldo durfe auch schon dran glauben, als sie meinten die iPhone-Icons einfach als Impressum-Grafiken verwende zu dürfen, da sie “Keinen Vertrag mit Apple eingegangen” sind. Son quatsch.). Äh punkt.

    • bugsierer 12:13 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @ david: auch wenn die zahlen, bleibt es ein plagiat. ergo gehört es so oder so auf plagiat.ch. schon nur für die geschichtsbücher. ;-)

    • David 12:16 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      @bugsierer: ok, mal schauen. Bin etwas schreibfaul zur Zeit.

    • bud 14:58 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Lieber Boe, Urheberrechtsschutz geniessen in der Schweiz nur Werke, die eine gewisse Einzigartigkeit bzw. Genialität aufweisen. Ein bekleckster Screenshot erfüllt dieses Erfordernis sicher nicht, weshalb auch keine Urheberrechtsverletzung geltend gemacht werden kann.
      Die Sache erinnert irgendwie an eine Geschichte mit einem Bild von mir in einem Deiner Artikel ;-)
      PS: Wann kommen die Znacht-Termine?

    • David 16:16 on 25. Nov 2008 Permalink | Reply

      Wenn der Benkö jetzt aber füdliblutt zu einer Videoinstallation mit eben diesem Screenshot tanzen würde, wäre es Kunst und somit einzigartig? Er würde das ganze noch “iDance 2.2″ nennen und dazu Äpfel essen und die Bütschgi in die empörte Zuschauer werfen. Okok, ich glau ich hab ne Grippe.

  • 10:51 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply  

    si-logo verschwindibus 

    heutige gedruckte ausgabe der “schweizer illustrierten”: wo ist denn das roto logo geblieben?

    [update] die nachrichtenagentur “ap” meldete am dienstag:

    Die Titelseite der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» ist ohne Logo gedruckt worden.  Betroffen sei die gesamte Auflage von 250.000 Exemplaren. Passiert sei das Missgeschick aufgrund eines Fehlers eines Mitarbeiters.

    (More …)

     
    • Patrick 11:03 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      ist doch gut. christa sieht ohne das si-logo viel besser aus. ;-)

    • amade.ch 11:15 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      wenn jetzt noch der inhalt besser (sprich: existent) wird, steht einem guten magazin nichts mehr im wege. oder sagen wir: nicht viel. ;-)

    • David 11:15 on 24. Nov 2008 Permalink | Reply

      Da hat wohl derjenige der die Druckvorlage erstellt hat versehentlich was gelöscht :-)

    • Philippe 15:40 on 26. Nov 2008 Permalink | Reply

      Ich frag mich grad, ob der Mitarbeiter das Streichkonzert bei Ringier wohl überlebt.

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