langsam wird dieser blog zum kurt-w-zimmermann-watchblog. nachdem er kürzlich in nordkorea-manier die rückläufigen weltwoche-leserzahlen schöngeschrieben bzw. unerwähnt liess, zieht er in der aktuellesten ausgabe seiner wewo-kolumne (40/08) über blogs her – und verwechselt alles:
Es gibt in der Eidgenossenschaft keinen frechen Polit-Blog, keinen gutgemachten Wirtschafts-Blog und keinen flotten Unterhaltungs-Blog. Vergleichsweise mickrige Schwachstrom-Blogs wie jene von Moritz Leuenberger und Kurt Aeschbacher gehören zu den Angeboten mit dem höchsten Beachtungsgrad.
…lästert er (zurecht) über schweizer blogs – und führt dann die usa als glänzendes beispiel an:
Nur in den USA erfüllten sich die Hoffnungen einigermassen. Angebote wie drudgeblog.com und huffingtonpost.com sind inzwischen ähnlich bekannt wie grosse Blätter. Auch der Wahlkampf zwischen McCain und Obama wird von Bloggern tatkräftig mitgestaltet. Sie pflegen, anders als bei uns, noch die vorlaute Aggressivität, die nur das Netz bieten kann.
blöd nur, dass der drudgeblog.com der (dürftige) watchblog des bekannten drudgereport.com ist, denn zimmi wohl eher gemeint hat*. für einen hochdotierten medienkritiker eine reife leistung.
*weil beim drudgeblog steht ja: “Please realize that DrudgeBlog.com is in no way affiliated with Matt Drudge or the Drudge Report. The content on this space reflect the opinions of the authors alone.”






kuhl in den senkel gestellt, herr bö. das gibt einen punkt.
wow, mit einem post ZWEImal bei medienlese.com erwähnt – zuviel der ehre :-) (siehe oben)
@bugsierer: danke
hm, keine ahnung, warum der trackback hier nicht ankommt. dann halt händisch:
http://henusodeblog.blogspot.com/2008/10/das-weltwocheproblem-ua-der-alte.html