bö ist zwar kein mathematiker, aber trotzdem verwirrt. im zuge der heute verkündeten neulancierung von “.ch” und der einstellung der hauszustellung vermeldete die agentur sda:
Erwartet werden dadurch deutlich höhere Leserzahlen. In den ersten sechs Monaten 2008 habe «.ch» gemäss WEMF-Medienanalyse durchschnittlich 204 000 Leser erreicht, schreibt die Zeitung.
letztes jahr sagten die macher vor dem launch aber, die startauflage liege über 400′000 expl.:
Die Zeitung wird ab heute Mittwoch in einer Auflage von 435 000 Exemplaren in den Agglomerationen Zürich, Basel, Bern, Luzern und St. Gallen verteilt. Mit «. ch » komme eine «neue Generation Gratiszeitung» auf den Markt, sagte der Initiant des Projektes, Sacha Wigdorovits , der auch Delegierter des Verwaltungsrates ist. Die Hauptunterschiede zu anderen Gratisblättern lägen in der frühmorgendlichen Hauszustellung und in einer höheren Qualität des Inhalts. (quelle: zürichsee-zeitung, 19.9.07)
heist also, dass eine “.ch”-ausgabe einen leserschnitt von weniger al 0,5 personen pro exemplar hat – oder, wahrscheinlicher, “.ch” am anfang mit der höher der auflage geflunkert hat.






Sacha Wigdorovits steigt bei «.ch» aus! Hat wohl kalte Füsse bekommen….
Das war abzusehen. Als Zusteller einer anderen Gratiszeitung bekam ich regelmässig mit, wie sie Leute händeringend gegen das Papier in ihrem Briefkasten wehrten! Dabei war unerheblich ob Werbung erwünscht war oder nicht…
Nirgendwo habe ich bis jetzt darüber gelesen, was alle die Leute machen werden, die bis jetzt den …-Job der Zustellung zu billigsten Bedingungen gemacht haben! :-(
Lustig finde ich die Aussage, dass .ch nun eine “auf die Pendler zugeschnittene Zeitung werden wird”…
ja um gottes willen, was war sie denn vorher? Wer sollte denn die Zeitung sonst lesen, wenn man sie am Bahnhof aus der Box kramt?
Ich ging immer davon aus, dass .ch eine “Pendlerzeitung” wäre.
@gerry: das ist 1a marketingfuzzi-sprache