tczh: 20 seconds of fame/shame

gestern war der erste techcrunch-anlass in zürich (tczh). es ging um meet&greet und netzwerken in der schweizer internetszene. alle sind sie gekommen und alle waren sie geil drauf, dass mike butcher (leiter von techcrunch uk) sie auf techcrunch.com erwähnt – mehr publicity geht dann fast nicht. mike musste dann aber alle entäuschen, denn er habe mit all der arbeit erst in ein paar monaten zeit, um über die schweizer startups zu schreiben.

aber zuerst mal zu ein paar impressionen:

techcrunch zurich
man traf sich in der phänomenalen kantine im obersten stock des zürcher bluewin-towers (top aussicht).

techcrunch zurich
dann hiess es erstmal beim grandiosen schlemmerbuffet zuzulangen (das im bild ist übrigens nur einer von zwei übervollen tischen [danke den organisatoren von wuala, doodle, news cred und sandbox]).

techcrunch zurich
uuund dann kam der lustige teil (fame oder shame). jedes startup hatte nur 20 sekunden zeit, sich auf der bühne vorzustellen. pascal müller von procedural machte das gut und mit witz, andere hatten mehr probleme. unter anderem bekundeten viele westschweizer startups mühe, ihr produkt auf englisch in 20 sekunden zu erklären. da fragt man sich, warum die überhaupt an so einen anlass kommen, wenn sie im vorfeld sich nicht mal 5 minuten lang die mühe nehmen, etwas auswendig zu lernen.

techcrunch zurich

erfinder stéphane doutriaux zeigt mir poken-prototypen (noch ohne farbe)

eines der interessanteren projekte ist poken des lausanners stéphane doutriaux. die kleinen dinger sind schlüsselanhänger (prototypen), mit denen man sich mit anderen leuten auf social networks verbinden kann. statt dass ich auf xing, facebook & co.� mich also wie früher mit anderen vernetzen muss. geht das nun mit poken. einfach die teile zusammenhalten und abend oder irgendwann in den compi einstecken. that’s it. der akku soll übrigens 6 monate halten.

und sonst?

ich war überrascht, wie viele internet-startups es auch in silicon switzerland gibt. seien es nun die etablierten (doodle, zattoo), die vielversprechenden (amiando), die hoffnungsvollen (wuala), die “ah, das ist jetzt aber noch eine gute idee”-firmen (route rank) – oder die wirren, bei denen mir auch nach 5minütiger erklärung nicht klar ist, was sie machen (gbanga).

bö drückt natürlich allen die daumen und freut sich, in einem jahr zu gucken, was aus allen geworden ist. damit meine ich natürlich auch blogverzeichnis.ch. deren chef patrick c. price ist extra an den anlass gekommen, um mich zusammenzustauchen, weil wir im “heute” vor jahren mal geschrieben haben, dass seine seite� ein globi-design habe (oder so was in der art).

und gerne entspreche ich der bitte von dominik grolimund von wuala zu vermelden, dass am 14. august ihre beta offiziell öffnet – und man dann kein programm mehr braucht, um den speicherservice zu nutzen (browser reicht). bis am 21. juli kann man sich dass sogar live angucken (sneak preview).

ps: und wenn man gesehen hat, wie tczh-moderator peter hogenkamp und mike butcher auf buddies machten würde es mich nicht überraschen, wenn blogwerk netzwertig bald einstellen und die deutschsprechige ausgabe von techcrunch tätschmeistern würde.

pps: am lustigsten war übrigens, als mike von doodle und ich die local.ch-leute im töggeln gebodigt haben (2x).

für alle zuhausegebliebeben hier noch das offizielle pdf (13 mb!):
http://wua.la/files/techcrunch_zurich_portfolio.pdf