winehousescher meinungspluralismus

[youtube jhxgNp48Dno]
amy gestern in zürich.

hobla, soll noch einer sagen, die schweizer medien schrieben alle den selben stuss…. war nun amy winehouse gut oder schlecht? (oder haben amänd einige redaktoren ihren text aufgrund des späten konzerts vorgeschrieben…?)

PRESSESCHAU:

+ Aargauer Zeitung: …Sie zeigte sich von ihrer artigen Seite. Weder torkelte sie über die Bühne, noch wurde sie aggressiv oder ausfällig. Den Alkohol- und Drogenkonsum schien sie für einmal gemässigt zu haben…

+ BLICK: …Ungläubig hängt ihr ein ausverkauftes Volkshaus an den Lippen, als sie zu singen beginnt. Amy in Bestform! Die Britin bestätigt bravourös: Ihre Stimme wird in die Geschichte eingehen! Sogar Ehemann Blake Fielder-Civil tanzt hinter dem Vorhang mit. Denn im Herzen, Amy, werden wir dich noch lange mittragen…

- Blick Online: …Erst nach mehreren Minuten Herzeleien war sie wieder fit genug, um weiterzumachen. Zum Glück überspielte ihre Band diese Schwäche-Pausen bravourös. Nach knapp einer Stunde Horror-Show mussten die armen Musiker dann sogar die Zugabe ohne ihre Amy über die Bühne bringen – so kaputt war das Sorgenkind….

- Tagesschau: Nach knapp einer Stunde verliess sie unter Buhrufen die Bühne endgültig. Etliche Zuschauer waren schon vorher gegangen. «Amy in Bestform!», schrieb ein Printmedium dennoch, «Zugedröhnte Amy fand Zürich zum Gähnen», titelte dasselbe Medium in seiner Online-Ausgabe.

+ 20 Minuten Diashow: Am 25. Oktober 2007 begeisterte die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse im Zürcher Volkshaus.

- 20 Minuten Diashow (aktualisiert): Den Soul hat Amy Winehouse im Blut. Genug Alkohol auch – und wohl noch ein paar andere Substanzen. Ihr gestriges Konzert war ein einziges Debakel.

- 20 Minuten: Das gut gemeinte Intermezzo ihrer achtköpfigen Band nahm sich danach nur noch bemitleidenswert aus. Schliesslich kehrte Winehouse für eine völlig lustlose Performance ihres Hits «Rehab» doch noch einmal zurück und beendete damit das knapp einstündige Trauerspiel unter Buhrufen. Viele Fans mussten sich das aber gar nicht mehr mitansehen: Sie hatten den Saal schon vorher verlassen.